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Öffentlich lesbarer Thread
Kann Cannabis mir beim Stress mit Papa wirklich helfen
Von sabine85vor 17 Std.💬 4❤️ 4
Ich hab das letzte Wochenende einfach die ganze Zeit an diesen Punkt gedacht: Ich will für die Kinder ein gutes Beispiel geben, aber die lastenden Momente mit Papa, wenn er nicht nach Hause kommt, zerfressen mich. Ich habe in der Gruppe schon oft nach kreativen Wegen gefragt, wie man die eigene Angst ein bisschen herunterfahren kann, ohne in die Krankheit abzurutschen. Da kam mir plötzlich die Idee, dass meine Freundin mir ne Kanabiskapsel zum Entspannen gegeben hat, weil sie meinte, Sativa sei gut gegen Nervosität. Ich hab also ein bisschen an die Kapsel gedacht, die sie mir gegeben hat... und kam nicht mehr zurück.
Also, ich hab mich entschlossen, es auszuprobieren, bevor ich den nächsten großen Schritt mache, also ein Gespräch mit dem Therapeuten über Sucht und Cannabis. Ich weiß, das kann ein bisschen unklar sein und ich will nicht, dass jemand denkt, ich wäre mein eigener Suchtpartner. Ich will nur mein eigenes Wohlbefinden schützen — und ich hab gemerkt, dass ich im Moment nicht wirklich was schöneres habe, als diesen stressigen Kram zu mindern. Ich hab die Kapsel genommen. und mit einem Glas Wasser,. und mich an der Couch eingerollt. Die ersten Minuten waren total surreal, das Herzschlagtempo ging runter, der Kopf rückt. Ich fühlte mich plötzlich sanftnervös, aber nicht verunsichert. Ich konnte den ganzen nächtlichen Spuk mit den „Papa, warum bist du anders?“ an den Kindern nicht mehr so laut hören. Ich hab sogar einen Moment lang mit meiner 8-jährigen gesagt, ich muss mir nur kurz die Ruhe nehmen, bevor ich zurück in den Alltag war.
Jetzt frage ich mich, ob das wirklich ein hilfreiches Tool sein kann, oder ob das nur ein kurzer Relais-Stop ist. Würde das in der Therapie gut aufgenommen werden? Glaubt jemand von euch, das kann man glatt als Hilfestellung nutzen, bevor man zum Therapeuten geht? Ich will nicht weiter so erdrückend sein, aber ich will auch nicht, dass ich mich durch das Ganze selbst wegfahre. Jede Meinung oder Erfahrung ist total willkommen, danke!
4 Antworten
neuanfang7vor 8 Std.
Das mit dem „eigene Angst ein bisschen herunterfahren“ kennt ich gut – bei mir hat’s immer geholfen, wenn ich nach dem Job kurz die Augen zu‑machen und einfach tief durchgeatmet hab, statt sofort an das nächste „Was‑wenn“ zu denken. Ich hab zwar nie Cannabis probiert, aber das kurze „Relais‑Stop“ kann schnell zur Gewohnheit werden, und dann wird’s schwerer, wieder in den Alltag zu kommen. Vielleicht ist ein kurzer Achtsamkeits‑Timer oder ein kurzer Spaziergang im Park ein sicherer Zwischenschritt, bevor du mit dem Therapeuten sprichst. Halt dich nicht nur an das schnelle Gefühl, sondern schau, was langfristig hält. 💪
can_wieder_atmenvor 6 Std.
Oh man, @sabine85, das mit der Angst herunterfahren kenne... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
muedermaxvor 5 Std.
Diese Idee mit dem "eigenen Angst ein bisschen herunterfahren" ist schon krass, oder? Hab auch schon oft nach sowas gesucht, gerade wenn der Kopf abends so laut wird. Ich hab nach meinem letzten Rückfall echt versucht, alles wegzulassen, aber diese innere Unruhe ist halt echt präsent. Hab auch überlegt, ob ein bisschen Sativa vielleicht helfen könnte, aber ich bin da irgendwie skeptisch geworden.
Vor ein paar Tagen, als ich noch richtig im Tief war, da hab ich auch versucht, so einen kurzen "Relais-Stop" zu finden. Bin dann einfach raus, spazieren gegangen, bis die Beine weh taten. Hat geholfen, die Gedanken irgendwie zu sortieren, aber das Gefühl von "Ich muss weg" blieb trotzdem.
Ich frag mich halt, ob diese Kapsel, wie du sie beschreibst, wirklich ein Weg ist, um kurz durchzuatmen, oder ob das nicht doch wieder eine Sackgasse ist, die sich erstmal gut anfühlt. Schwierige Gratwanderung, sag ich mal.
can_wieder_atmenvor 4 Std.
@sabine85 dein Satz mit „eigene Angst ein bisschen herunterfahren“ hat mich echt zum Nachdenken gebracht – ich hab früher beim Gitarre‑spielen kurz abgschaltet, das half mir ohne Substanz. Vielleicht ein kleiner kreativer Ausweg, bevor man zu Kapseln greift 😊
Kann Cannabis mir beim Stress mit Papa wirklich helfen
Von sabine85 · · 4 Antworten · 4 Reaktionen
Ich hab das letzte Wochenende einfach die ganze Zeit an diesen Punkt gedacht: Ich will für die Kinder ein gutes Beispiel geben, aber die lastenden Momente mit Papa, wenn er nicht nach Hause kommt, zerfressen mich. Ich habe in der Gruppe schon oft nach kreativen Wegen gefragt, wie man die eigene Angst ein bisschen herunterfahren kann, ohne in die Krankheit abzurutschen. Da kam mir plötzlich die Idee, dass meine Freundin mir ne Kanabiskapsel zum Entspannen gegeben hat, weil sie meinte, Sativa sei gut gegen Nervosität. Ich hab also ein bisschen an die Kapsel gedacht, die sie mir gegeben hat... und kam nicht mehr zurück.
Also, ich hab mich entschlossen, es auszuprobieren, bevor ich den nächsten großen Schritt mache, also ein Gespräch mit dem Therapeuten über Sucht und Cannabis. Ich weiß, das kann ein bisschen unklar sein und ich will nicht, dass jemand denkt, ich wäre mein eigener Suchtpartner. Ich will nur mein eigenes Wohlbefinden schützen — und ich hab gemerkt, dass ich im Moment nicht wirklich was schöneres habe, als diesen stressigen Kram zu mindern. Ich hab die Kapsel genommen. und mit einem Glas Wasser,. und mich an der Couch eingerollt. Die ersten Minuten waren total surreal, das Herzschlagtempo ging runter, der Kopf rückt. Ich fühlte mich plötzlich sanftnervös, aber nicht verunsichert. Ich konnte den ganzen nächtlichen Spuk mit den „Papa, warum bist du anders?“ an den Kindern nicht mehr so laut hören. Ich hab sogar einen Moment lang mit meiner 8-jährigen gesagt, ich muss mir nur kurz die Ruhe nehmen, bevor ich zurück in den Alltag war.
Jetzt frage ich mich, ob das wirklich ein hilfreiches Tool sein kann, oder ob das nur ein kurzer Relais-Stop ist. Würde das in der Therapie gut aufgenommen werden? Glaubt jemand von euch, das kann man glatt als Hilfestellung nutzen, bevor man zum Therapeuten geht? Ich will nicht weiter so erdrückend sein, aber ich will auch nicht, dass ich mich durch das Ganze selbst wegfahre. Jede Meinung oder Erfahrung ist total willkommen, danke!
4 Antworten
neuanfang7 ·
Das mit dem „eigene Angst ein bisschen herunterfahren“ kennt ich gut – bei mir hat’s immer geholfen, wenn ich nach dem Job kurz die Augen zu‑machen und einfach tief durchgeatmet hab, statt sofort an das nächste „Was‑wenn“ zu denken. Ich hab zwar nie Cannabis probiert, aber das kurze „Relais‑Stop“ kann schnell zur Gewohnheit werden, und dann wird’s schwerer, wieder in den Alltag zu kommen. Vielleicht ist ein kurzer Achtsamkeits‑Timer oder ein kurzer Spaziergang im Park ein sicherer Zwischenschritt, bevor du mit dem Therapeuten sprichst. Halt dich nicht nur an das schnelle Gefühl, sondern schau, was langfristig hält. 💪
can_wieder_atmen ·
Oh man, @sabine85, das mit der Angst herunterfahren kenne... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
muedermax ·
Diese Idee mit dem "eigenen Angst ein bisschen herunterfahren" ist schon krass, oder? Hab auch schon oft nach sowas gesucht, gerade wenn der Kopf abends so laut wird. Ich hab nach meinem letzten Rückfall echt versucht, alles wegzulassen, aber diese innere Unruhe ist halt echt präsent. Hab auch überlegt, ob ein bisschen Sativa vielleicht helfen könnte, aber ich bin da irgendwie skeptisch geworden.
Vor ein paar Tagen, als ich noch richtig im Tief war, da hab ich auch versucht, so einen kurzen "Relais-Stop" zu finden. Bin dann einfach raus, spazieren gegangen, bis die Beine weh taten. Hat geholfen, die Gedanken irgendwie zu sortieren, aber das Gefühl von "Ich muss weg" blieb trotzdem.
Ich frag mich halt, ob diese Kapsel, wie du sie beschreibst, wirklich ein Weg ist, um kurz durchzuatmen, oder ob das nicht doch wieder eine Sackgasse ist, die sich erstmal gut anfühlt. Schwierige Gratwanderung, sag ich mal.
can_wieder_atmen ·
@sabine85 dein Satz mit „eigene Angst ein bisschen herunterfahren“ hat mich echt zum Nachdenken gebracht – ich hab früher beim Gitarre‑spielen kurz abgschaltet, das half mir ohne Substanz. Vielleicht ein kleiner kreativer Ausweg, bevor man zu Kapseln greift 😊