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Öffentlich lesbarer Thread
Social Media & die Illusion von "echtem" Leben
Von yasemin_23vor 2 Std.💬 0❤️ 1
Mann, ich bin gerade echt am Zweifeln. Ich häng hier in Neukölln rum, draußen scheint die Sonne, alle chillen in Parks oder auf Balkonen, und ich sitz hier und scroll durch Insta. Was sehe ich? Perfekte Urlaubsfotos, glückliche Pärchen, Leute, die scheinbar ihr Leben voll im Griff haben. Und dann denk ich mir: Ist das alles echt? Oder nur eine super gut gemachte Fassade?
Ich meine, ich bin ja auch nicht ganz sauber, was das angeht. Klar, hab mein Cannabis jetzt seit 1 Jahr und 1 Monat nicht mehr angerührt, echt krass, wie die Zeit vergeht. Aber diese ständige Sucht nach Bestätigung auf Social Media, das ist doch auch eine Art Sucht, oder? Dieses ständige Vergleichen, das Gefühl, nicht gut genug zu sein, wenn man nicht genauso "erfolgreich" oder "glücklich" aussieht wie die anderen.
Meine Mama versteht das ja eh nicht. Für sie bin ich immer noch die brave Yasemin, die nur lernt und brav ihr Leben meistert. Sie checkt nicht, wie viel Kraft es mich kostet, dieses Doppelleben zu führen, und jetzt auch noch diese ganze Online-Welt, die einen ständig unter Druck setzt. Wallah, manchmal wünschte ich, ich könnte einfach alles abschalten. Aber dann kommt wieder diese Angst: Was verpasse ich dann? Bin ich dann noch relevant?
Ich frag mich echt, wie ihr das macht. Wie schafft ihr es, den Blick nicht ständig auf diese inszenierten Leben zu richten? Wie findet ihr euer eigenes Glück, abseits von Likes und Kommentaren? Gerade wenn das Wetter so schön ist und draußen alles nach "echtem Leben" schreit, fühlt sich das Scrollen irgendwiie noch viel leerer an. Irgendwie muss das doch besser gehen. Aber wie, ka.
Social Media & die Illusion von "echtem" Leben
Von yasemin_23 · · 0 Antworten · 1 Reaktionen
Mann, ich bin gerade echt am Zweifeln. Ich häng hier in Neukölln rum, draußen scheint die Sonne, alle chillen in Parks oder auf Balkonen, und ich sitz hier und scroll durch Insta. Was sehe ich? Perfekte Urlaubsfotos, glückliche Pärchen, Leute, die scheinbar ihr Leben voll im Griff haben. Und dann denk ich mir: Ist das alles echt? Oder nur eine super gut gemachte Fassade?
Ich meine, ich bin ja auch nicht ganz sauber, was das angeht. Klar, hab mein Cannabis jetzt seit 1 Jahr und 1 Monat nicht mehr angerührt, echt krass, wie die Zeit vergeht. Aber diese ständige Sucht nach Bestätigung auf Social Media, das ist doch auch eine Art Sucht, oder? Dieses ständige Vergleichen, das Gefühl, nicht gut genug zu sein, wenn man nicht genauso "erfolgreich" oder "glücklich" aussieht wie die anderen.
Meine Mama versteht das ja eh nicht. Für sie bin ich immer noch die brave Yasemin, die nur lernt und brav ihr Leben meistert. Sie checkt nicht, wie viel Kraft es mich kostet, dieses Doppelleben zu führen, und jetzt auch noch diese ganze Online-Welt, die einen ständig unter Druck setzt. Wallah, manchmal wünschte ich, ich könnte einfach alles abschalten. Aber dann kommt wieder diese Angst: Was verpasse ich dann? Bin ich dann noch relevant?
Ich frag mich echt, wie ihr das macht. Wie schafft ihr es, den Blick nicht ständig auf diese inszenierten Leben zu richten? Wie findet ihr euer eigenes Glück, abseits von Likes und Kommentaren? Gerade wenn das Wetter so schön ist und draußen alles nach "echtem Leben" schreit, fühlt sich das Scrollen irgendwiie noch viel leerer an. Irgendwie muss das doch besser gehen. Aber wie, ka.