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Öffentlich lesbarer Thread

„DXM‑Abend im Garten – war das nur ein Fluchtversuch?“

Heute ist wieder Freitag und ich sitz im kleinen Wohnzimmer, die Sonne dringt gerade noch schwach durch das Fenster, während draußen die Leute im Biergarten an der Weser anfangen zu plaudern und Gläser zu heben. Ich hab… ja, ich hab mich heute eigentlich gar nicht nach irgendwas gefragt, aber irgendwie hat mich das ganze Frühlings‑Feeling irgendwie zurück an die alten „Abende“ gezogen, wo ich nach dem Studium ein bisschen DXM gekaut hab, um die Welt ein bisschen bunter zu sehen. Ich weiß, das klingt jetzt total dumm und ich hab ja eigentlich 9 Monate clean, aber die Erinnerung rüttelt an mir rum, wenn ich das Lachen höre und das leise Rauschen der Weser. Letzte Woche hab ich im DBT‑Training über „Urge Surfing“ gesprochen, und ich dachte, ich könnte das hier einfach mal ausprobieren: Ich stelle mir vor, ich nehme das Zeug und fühle, wie die Realität ein bisschen verschwimmt, dann warte ich ab, ob das Verlangen hält oder nachlässt. Das war aber irgendwie… ich meine, ich hab das Glas mit Limonade in der Hand, und ich spüre, wie mein Herz ein bisschen schneller schlägt, weil ich die Gefahr spüre, wieder in den Rausch zu fallen. Habt ihr sowas schonmal erlebt, wenn ihr einfach nur im Hintergrund das Lachen hört und plötzlich das alte Verlangen auftaucht? Wie geht ihr mit diesen kleinen, aber hartnäckigen „Was‑wenn‑Momente“ um, die einen fast wieder zurückziehen wollen? Ich habe das Gefühl, dass ich heute fast die ganze Zeit nur darauf achte, dass ich nicht wieder zum alten Muster greife, und das ist schon anstrengend genug. Ich würd gern hören, ob jemand von euch das gleiche fühlt, wenn die Sonne länger bleibt und das Leben ein bisschen leichter wirkt. Vielleicht hilft ja das Teilen, gerade jetzt, wo das Wochenende vor der Tür steht. Danke.
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