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Wenn die Süße plötzlich meine einzige Maske ist

Freitagabend, die Sonne legt sich langsam hinter den Neckar und ich sitz hier mit nem halb leeren Becher Tee, während das Handy leise vibriert. Seit 10 Tage bin ich clean – das fühlt sich manchmal an wie ein dünnes Blatt Papier zwischen mir und dem Abgrund. Aber jetzt, wo das Wochenende vor der Tür steht, spür ich, wie die alte Maske wieder schwerer auf meinen Schultern liegt. Ich mein, ich habe immer versucht, die Kontrolle zu behalten, im Job, bei den Kids, beim Aufräumen – immer alles perfekt zu machen, damit keiner sieht, wie sehr ich innerlich zerbreche. Und dann ist da diese Schublade in der Küche, voll mit Schokoriegeln und Keksen, die ich immer nur „nur für Notfälle“ aufbewahre. Heute war ich im Supermarkt, hab mir aus reiner Langeweile ein paar Tütchen Gummibärchen geholt und dann... ja, ich hab sie in einem Rutsch verputzt, weil das die einzige Sache war, die mir sofort ein bisschen Wärme gab. Es ist peinlich zuzugeben, dass ich mich jetzt gerade mehr für das Essen schäme als für das alte Pulver. Ich hab das Gefühl, dass ich die ganze Zeit nur ein bisschen zu viel verberge, und jetzt bricht das Ganze an einem Freitag, wo eigentlich alles leicht und fröhlich sein sollte. Habt ihr ähnliche Momente, wo das Essen plötzlich die einzige „Safer Space“ wird, obwohl ihr eigentlich clean sein wollt? Wie geht ihr mit diesem inneren Konflikt um, wenn das Wochenende naht und die Versuchungen überall lauern? Ich würd mich echt über ein paar Tipps freuen. 🙏
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