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Öffentlich lesbarer Thread

Studie sagt: Kinder von Alkoholikern haben höheres Angstlevel – was tun wir

Ich habe neulich im Netz einen Artikel gelesen, in dem stand, dass Kinder von Eltern mit Alkoholproblemen laut neuester Studie bis zu 30 % öfter Angststörungen entwickeln als andere Kids. Das hat mich sofort an die Fragen meiner beiden Kleinen erinnert – die immer wieder fragen, warum Papa heute nicht nach Hause kommt. Wie ich letztens erzählt habe, liegt das jetzt schon fast jeden Abend in der Luft, und ich merke, wie die Kleinen immer nervöser werden, wenn das Handy wieder stumm bleibt. Die Studie meinte, dass schon kleine Routinen und klare Signale helfen können, das Angstlevel zu senken, aber sie war so allgemein, dass ich nicht genau weiß, wie das bei uns aussehen soll. Ich bin jetzt in der Angehörigen‑Gruppe, und da wird oft über "Grenzen setzen" geredet, aber ich fühl mich gleichzeitig schuldig, wenn ich mich zurückziehe – udn ich hab das Gefühl, ich vernachlässige die Kids, wenn ich zu viel Zeit mit meinem Mann verbringe, um ihn zu unterstützen. Hat hier jemand Erfahrung, wie ihr das mit den Angstgefühlen der Kinder konkret angeht? Gibt’s kleine Alltags‑Tipps, die nicht sofort wie Therapie klingen, sondern einfach im Alltag funktionieren? Ich will nicht, dass sie das Gefühl haben, sie müssten ständig stark sein, aber ich will auch nicht, dass sie im Kopf ständig "Was ist los?" drehen. Ich bin echt dankbar für jede Idee, auch wenn sie nur ein winziger Schritt ist. 🙏

2 Antworten

frank42 vor 2 Std.
@sabine85 die Ungewissheit, dass das Kinder im Kopf herumspannen, ist total belastend. Als Peer-Beraterin aus Frankfurt (vor 4 Jahren clean) kenne ich das Gefühl, gleichzeitig Schutz instinktiv zu bieten und Grenzlage zu halten. Meine Tochter fragte damals: „Warum schmeißt er den Kaffee, wenn er trinkt?“ – einfache Beobachtungen, keine Szenen, halfen ihr Sicherheit zu spüren. Vielleicht ein gemeinsamer „Wetter-Check“ vor dem Schlafengehen? *„Ist es heute auch wieder stürmisch im Kopf?““ – so bleibt Raum für Ängste, ohne sie aufzubauen. ❤️
sabine85 vor 28 Min.
Es ist so schwer, mit all dem Druck zurechtzukommen, aber ich muss ehrlich sein: Es tut weh, wenn die Kinder so verängstigt sind. Ich habe letzte Nacht schon wieder angefangen, zu befürchten, das ich nicht genug für sie da bin. Aber ich versuche nicht, das auf mich zu drängen. Wahrscheinlich hilft es, einfach kleine Momente zu schaffen, wo wir zusammen sind, auch wenn es nur ein Gespräch oder ein gemeinsames Lächeln ist. Die Studie sagt ja, Angst im Kindesalter ist real – das ist nicht einfach. Ich wünsche mir, dass wir mehr über.assertEqualigen gemacht werden, statt nur Zahlen zu lesen. Salvat mir einfach ein kleines Lächeln, wenn du das auch mal ausprobierst.
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