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Öffentlich lesbarer Thread
Wenn das nächste Quest zur Ausrede wird – wie geht ihr mit dem Zock-Drang um
Von yasemin_23vor 21 Std.💬 1❤️ 4
kurzes update:
Also, ich war die letzten paar Tage ein bisschen weg, lag flach und hab mich einfach mal nicht vor den Bildschirm gesetzt. Heute Montag, die Sonne scheint ein bisschen durch das Fenster und ich fühl mich irgendwie stabil – seit rund einem Jahr bin ich clean, das ist echt ein kleiner Sieg, wallah. Trotzdem, wenn ich abends die Konsole aufm Tisch sehe, dann denk ich sofort an das nächste große Spiel, das ich wieder verpasst hab, und das zieht mich irgendwie rein.
Ich hab’s jetzt in der Beratung schon ein paar Mal angesprochen, aber das echte Problem ist, das das Zocken für mich fast immer das “Safe‑Space” ist, wenn die Gedanken an die Familie, den Druck und die alte Gewohnheit hochkommen. Letztes Wochenende war ich bei nem BBQ mit ein paar Freunden, und plötzlich war das Bier und das Game-Setup da – und ich war fast wieder im „Königreich“ der 24/7 Sessions. Jetzt frag ich mich: Wie schafft ihr es, das Bedürfnis nach dem nächsten Quest zu zügeln, ohne gleich in alte Muster zurückzufallen? Habt ihr kleine Tricks, Ablenkungen oder vielleicht bestimmte Zeiten, wo ihr bewusst das Zocken verbietet? Ich probier gerade, nach dem Essen ‘ne Runde Spazieren zu gehen, aber tbh ist das nicht immer easy, wenn das Game im Hintergrund leise vibriert. Was macht ihr, wenn das Verlangen plötzlich hochkommt, gerade wenn ihr “nur kurz” einloggen wollt? 🤔
Danke, wenn ihr ein paar Ideen teilt, abi.
1 Antworten
heike_aussteigerinvor 15 Std.
Diese Sonne am Montagmorgen, ich kenn das Gefühl. Wenn man so nach rund einem Jahr clean sein plötzlich wieder so ein bisschen Stabilität spürt, das ist echt ein Ding, wallah. Aber dann kommt das Zocken, dieses "nur kurz mal einloggen", das kenn ich nur zu gut. Bei mir war's damals das Crack, das immer wie ein lockender Schatten über allem lag, selbst nach Jahren clean. Manchmal hilft es mir, wenn ich mir bewusst mache, woher dieses "nur kurz" eigentlich kommt – oft ist das ja nur die Angst vor dem, was danach kommt, oder vor dem, was gerade nicht da ist.
Wenn das nächste Quest zur Ausrede wird – wie geht ihr mit dem Zock-Drang um
Von yasemin_23 · · 1 Antworten · 4 Reaktionen
kurzes update:
Also, ich war die letzten paar Tage ein bisschen weg, lag flach und hab mich einfach mal nicht vor den Bildschirm gesetzt. Heute Montag, die Sonne scheint ein bisschen durch das Fenster und ich fühl mich irgendwie stabil – seit rund einem Jahr bin ich clean, das ist echt ein kleiner Sieg, wallah. Trotzdem, wenn ich abends die Konsole aufm Tisch sehe, dann denk ich sofort an das nächste große Spiel, das ich wieder verpasst hab, und das zieht mich irgendwie rein.
Ich hab’s jetzt in der Beratung schon ein paar Mal angesprochen, aber das echte Problem ist, das das Zocken für mich fast immer das “Safe‑Space” ist, wenn die Gedanken an die Familie, den Druck und die alte Gewohnheit hochkommen. Letztes Wochenende war ich bei nem BBQ mit ein paar Freunden, und plötzlich war das Bier und das Game-Setup da – und ich war fast wieder im „Königreich“ der 24/7 Sessions. Jetzt frag ich mich: Wie schafft ihr es, das Bedürfnis nach dem nächsten Quest zu zügeln, ohne gleich in alte Muster zurückzufallen? Habt ihr kleine Tricks, Ablenkungen oder vielleicht bestimmte Zeiten, wo ihr bewusst das Zocken verbietet? Ich probier gerade, nach dem Essen ‘ne Runde Spazieren zu gehen, aber tbh ist das nicht immer easy, wenn das Game im Hintergrund leise vibriert. Was macht ihr, wenn das Verlangen plötzlich hochkommt, gerade wenn ihr “nur kurz” einloggen wollt? 🤔
Danke, wenn ihr ein paar Ideen teilt, abi.
1 Antworten
heike_aussteigerin ·
Diese Sonne am Montagmorgen, ich kenn das Gefühl. Wenn man so nach rund einem Jahr clean sein plötzlich wieder so ein bisschen Stabilität spürt, das ist echt ein Ding, wallah. Aber dann kommt das Zocken, dieses "nur kurz mal einloggen", das kenn ich nur zu gut. Bei mir war's damals das Crack, das immer wie ein lockender Schatten über allem lag, selbst nach Jahren clean. Manchmal hilft es mir, wenn ich mir bewusst mache, woher dieses "nur kurz" eigentlich kommt – oft ist das ja nur die Angst vor dem, was danach kommt, oder vor dem, was gerade nicht da ist.