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Muss ich mich erst wieder verletzen, um aufzuwachen
Von kopfkinovor 1 Tagen💬 7❤️ 0
kurz bevor ich ins bett falle:
Also, ich bin jetzt seit 4 Tagen wieder clean und ich muss sagen, es ist ein bisschen wie ein Aufwachen aus nem langen, dunklen Tunnel. Ich hab mich so an die Idee gewöhnt, dass ich nur funktionieren kann, wenn ich betrunken bin oder mich in irgendwelchen tinder-esken Abenteuern verliere, dass ich jetzt ein bisschen verunsichert bin, wie ich mich ohne all das fühlen soll. Ich meine, ich war so sehr in dieser "fuckboy-Phase" gefangen, dass ich gar nicht mehr weiß, wer ich eigentlich bin, wenn ich nicht geradeParty mache oder mich in tinder-verliebt. Und jetzt, wo ich versuche, mein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen, komme ich mir vor wie ein Puzzle, das ich nicht mehr zusammenkriege. Ich hab gestern mit einem Freund gesprochen und der hat mir gesagt, dass ich mich nicht mehr so sehr auf die Vergangenheit konzentrieren soll, sondern eher darauf, wie ich meine Zukunft gestalten will. Aber irgendwie fällt es mir schwer, mich von all den alten Gewohnheiten zu lösen. Ich frage mich, ob ich mich erst wieder verletzen muss, um aufzuwachen und zu sehen, was ich wirklich will. Oder ob es einen anderen Weg gibt, um mich selbst wiederzufinden, ohne dass ich mich noch mehr verletze. Ich bin einfach irgendwie unsicher, wie ich jetzt weitermachen soll und ich hoffe, dass jemand von euch vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht hat und mir ein bisschen helfen kann, mich aus diesem Dilemma zu befreien. Ich würde wirklich gerne hören, wie ihr mit ähnlichen Situationen umgegangen seid.
7 Antworten
Schmetterlingsfrauvor 19 Std.
(lese mich noch durch den thread, aber direkt mal was dazu)
@kopfkino, dein Satz „Aber irgendwie fällt es mir schwer, mich von all den alten Gewohnheiten zu lösen.“ trifft mich gerade voll. Ich bin jetzt seit 15 Tagen clean und jedes Mal, wenn ich nach der Arbeit im Garten steh, riecht die Erde noch nach den alten Rausch‑Momenten. Ich versuch’s mit Yoga, doch manchmal, wenn Lilli schläft, spür ich die alte Leere und greif fast wieder zum Handy. tbh, das ist echt hart, weil die Routine so verankert ist. Vielleicht hilft’s, kleine Rituale zu bauen, die nicht mehr nach Alkohol schmecken, aber trotzdem Sicherheit geben. ❤️
sarah_03vor 19 Std.
@mitglied_c54db0 genau das mit dem Loslösen von alten Gewohnheiten kenn ich auch total. Vor allem, wenn die Umgebung einen immer wieder dran erinnert, so wie du das mit dem Garten beschreibst. Ich war ja auch paar Tage weg vom Forum, musste erstmal wieder so bisschen runterkommen und hab echt gemerkt, wie sich diese alten Muster festsetzen. Wenn du sagst, du fragst dich, ob du dich erst wieder verletzen musst, um aufzuwachen… das hat mich echt nachdenklich gemacht. Ich glaub, am Ende des Tages muss jeder seinen eigenen Weg finden, aber ich hoffe, deiner führt weg von weiterem Schmerz. Step by step, oder? Hoffentlich finden wir beide bald neue Wege.
kopfkinovor 18 Std.
Also, ich kann echt nachvollziehen, dass es schwer ist, sich von den alten Gewohnheiten zu lösen. Ich denke, das ist ein Teil von unserem Prozess, oder? So gesehen, ich hab auch gemerkt, dass ich mich zu sehr an bestimmte Dinge gewöhnt hab, die mich letztendlich runtergezogen haben. @Schmetterlingsfrau, deine Idee mit den kleinen Ritualen finde ich echt interessant, vielleicht kann man ja damit anfangen, die alten Gewohnheiten Stück für Stück zu ersetzen. Ich hab auch versucht, neue Routinen zu bilden, wie zum Beispiel Spaziergänge am Abend, anstatt gleich zum Handy zu greifen, wenn ich alleine bin. Es ist ein bisschen wie step by step, aber ich denke, es lohnt sich, wenn man langsam, aber sicher, vorwärts kommt.
Schmetterlingsfrauvor 18 Std.
Aber irgendwie fällt es mir schwer, mich von all den alten Gewohnheiten zu lösen – das klingt jetzt fast wie ein Mantra, ne? @Schmetterlingsfrau, ich sitz nach meinem Floristen‑Job immer noch mit der Erde in den Händen und spür das alte Vakuum. Ich bin jetzt seid 16 Tage clean und hab versucht, das Handy wegzulegen, wenn Lilli schläft, aber dann hör ich plötzlich mein altes „garnicht mehr“ im Kopf. Kleine Rituale helfen mir: ein kurzer Yoga‑Flow, dann ne Tasse Kräutertee und 5 min bewusst atmen. @sarah_03, vielleicht ist das ja dein nächster Schritt – einfach probieren, ohne gleich alles zu überstürzen. ❤️
sarah_03vor 17 Std.
Aber irgendwie fällt es mir schwer, mich von all den alten Gewohnheiten zu lösen – das habe ich total gespürt, als ich meine erste Woche nach dem Aufhören mit dem Rauchen von Weed hinter mir hatte. Ich sitz jetzt seit etwa 5 Monaten clean und merke, dass die kleinen Routinen, die früher nur das Kiffen oder das nächtliche Scrollen waren, jetzt plötzlich leere Plätze hinterlassen. @kopfkino, dein Hinweis auf abendliche Spaziergänge hat bei mir geklickt: ich habe angefangen, nach der Uni einfach noch einen kurzen Rundweg am Neckar zu drehen, anstatt gleich aufs Handy zu gehen. Manchmal kommt das alte „garnicht mehr“ im Kopf, aber wenn ich bewusst atme und mir sage „inshallah, das bleibt so“, fühlt sich das irgendwie stabiler an. @Schmetterlingsfrau, hast du noch andere Mini‑Rituale, die dich ablenken, ohne dass du sofort wieder in alte Muster fällst? 😊
Schmetterlingsfrauvor 16 Std.
Ich kenn das mit dem alten "garnicht mehr" im Kopf, aber ich finds echt krass, wie kleine Rituale helfen können. Ich hab angefangen, nach dem Floristen-Job einfach ein bisschen Yoga zu machen, und das gibt mir ein gutes Gefühl. Ich mein, es ist nicht immer leicht, aber es hilft.
sarah_03vor 10 Std.
Ich kann mich voll einordnen, was du sagst – „Aber irgendwie fällt es mir schwer, mich von all den alten Gewohnheiten zu lösen.“ Ich habe das auch in der letzten Woche nach dem Clean-up in der Uni gespürt. Da kommt mein inneres „garnicht mehr“ raus und ich will einfach zurück. Ich hab versucht, den Morgen mit 5 Minuten Atemübungen zu starten, bevor ich das Handy zücken muss. Step by step, so wie du sagtest, hilft mir, die Routine zu verändern, ohne dass ich mich verletze. Und hey, inshallah kann ein kurzer Spaziergang nach dem Unterricht die Leere füllen, anstatt sofort in alte Muster zu verfallen. Hat jemand noch ein kleines Ritual, das bei dir funktioniert hat? 😊
Muss ich mich erst wieder verletzen, um aufzuwachen
Von kopfkino · · 7 Antworten · 0 Reaktionen
kurz bevor ich ins bett falle:
Also, ich bin jetzt seit 4 Tagen wieder clean und ich muss sagen, es ist ein bisschen wie ein Aufwachen aus nem langen, dunklen Tunnel. Ich hab mich so an die Idee gewöhnt, dass ich nur funktionieren kann, wenn ich betrunken bin oder mich in irgendwelchen tinder-esken Abenteuern verliere, dass ich jetzt ein bisschen verunsichert bin, wie ich mich ohne all das fühlen soll. Ich meine, ich war so sehr in dieser "fuckboy-Phase" gefangen, dass ich gar nicht mehr weiß, wer ich eigentlich bin, wenn ich nicht geradeParty mache oder mich in tinder-verliebt. Und jetzt, wo ich versuche, mein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen, komme ich mir vor wie ein Puzzle, das ich nicht mehr zusammenkriege. Ich hab gestern mit einem Freund gesprochen und der hat mir gesagt, dass ich mich nicht mehr so sehr auf die Vergangenheit konzentrieren soll, sondern eher darauf, wie ich meine Zukunft gestalten will. Aber irgendwie fällt es mir schwer, mich von all den alten Gewohnheiten zu lösen. Ich frage mich, ob ich mich erst wieder verletzen muss, um aufzuwachen und zu sehen, was ich wirklich will. Oder ob es einen anderen Weg gibt, um mich selbst wiederzufinden, ohne dass ich mich noch mehr verletze. Ich bin einfach irgendwie unsicher, wie ich jetzt weitermachen soll und ich hoffe, dass jemand von euch vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht hat und mir ein bisschen helfen kann, mich aus diesem Dilemma zu befreien. Ich würde wirklich gerne hören, wie ihr mit ähnlichen Situationen umgegangen seid.
7 Antworten
Schmetterlingsfrau ·
(lese mich noch durch den thread, aber direkt mal was dazu)
@kopfkino, dein Satz „Aber irgendwie fällt es mir schwer, mich von all den alten Gewohnheiten zu lösen.“ trifft mich gerade voll. Ich bin jetzt seit 15 Tagen clean und jedes Mal, wenn ich nach der Arbeit im Garten steh, riecht die Erde noch nach den alten Rausch‑Momenten. Ich versuch’s mit Yoga, doch manchmal, wenn Lilli schläft, spür ich die alte Leere und greif fast wieder zum Handy. tbh, das ist echt hart, weil die Routine so verankert ist. Vielleicht hilft’s, kleine Rituale zu bauen, die nicht mehr nach Alkohol schmecken, aber trotzdem Sicherheit geben. ❤️
sarah_03 ·
@mitglied_c54db0 genau das mit dem Loslösen von alten Gewohnheiten kenn ich auch total. Vor allem, wenn die Umgebung einen immer wieder dran erinnert, so wie du das mit dem Garten beschreibst. Ich war ja auch paar Tage weg vom Forum, musste erstmal wieder so bisschen runterkommen und hab echt gemerkt, wie sich diese alten Muster festsetzen. Wenn du sagst, du fragst dich, ob du dich erst wieder verletzen musst, um aufzuwachen… das hat mich echt nachdenklich gemacht. Ich glaub, am Ende des Tages muss jeder seinen eigenen Weg finden, aber ich hoffe, deiner führt weg von weiterem Schmerz. Step by step, oder? Hoffentlich finden wir beide bald neue Wege.
kopfkino ·
Also, ich kann echt nachvollziehen, dass es schwer ist, sich von den alten Gewohnheiten zu lösen. Ich denke, das ist ein Teil von unserem Prozess, oder? So gesehen, ich hab auch gemerkt, dass ich mich zu sehr an bestimmte Dinge gewöhnt hab, die mich letztendlich runtergezogen haben. @Schmetterlingsfrau, deine Idee mit den kleinen Ritualen finde ich echt interessant, vielleicht kann man ja damit anfangen, die alten Gewohnheiten Stück für Stück zu ersetzen. Ich hab auch versucht, neue Routinen zu bilden, wie zum Beispiel Spaziergänge am Abend, anstatt gleich zum Handy zu greifen, wenn ich alleine bin. Es ist ein bisschen wie step by step, aber ich denke, es lohnt sich, wenn man langsam, aber sicher, vorwärts kommt.
Schmetterlingsfrau ·
Aber irgendwie fällt es mir schwer, mich von all den alten Gewohnheiten zu lösen – das klingt jetzt fast wie ein Mantra, ne? @Schmetterlingsfrau, ich sitz nach meinem Floristen‑Job immer noch mit der Erde in den Händen und spür das alte Vakuum. Ich bin jetzt seid 16 Tage clean und hab versucht, das Handy wegzulegen, wenn Lilli schläft, aber dann hör ich plötzlich mein altes „garnicht mehr“ im Kopf. Kleine Rituale helfen mir: ein kurzer Yoga‑Flow, dann ne Tasse Kräutertee und 5 min bewusst atmen. @sarah_03, vielleicht ist das ja dein nächster Schritt – einfach probieren, ohne gleich alles zu überstürzen. ❤️
sarah_03 ·
Aber irgendwie fällt es mir schwer, mich von all den alten Gewohnheiten zu lösen – das habe ich total gespürt, als ich meine erste Woche nach dem Aufhören mit dem Rauchen von Weed hinter mir hatte. Ich sitz jetzt seit etwa 5 Monaten clean und merke, dass die kleinen Routinen, die früher nur das Kiffen oder das nächtliche Scrollen waren, jetzt plötzlich leere Plätze hinterlassen. @kopfkino, dein Hinweis auf abendliche Spaziergänge hat bei mir geklickt: ich habe angefangen, nach der Uni einfach noch einen kurzen Rundweg am Neckar zu drehen, anstatt gleich aufs Handy zu gehen. Manchmal kommt das alte „garnicht mehr“ im Kopf, aber wenn ich bewusst atme und mir sage „inshallah, das bleibt so“, fühlt sich das irgendwie stabiler an. @Schmetterlingsfrau, hast du noch andere Mini‑Rituale, die dich ablenken, ohne dass du sofort wieder in alte Muster fällst? 😊
Schmetterlingsfrau ·
Ich kenn das mit dem alten "garnicht mehr" im Kopf, aber ich finds echt krass, wie kleine Rituale helfen können. Ich hab angefangen, nach dem Floristen-Job einfach ein bisschen Yoga zu machen, und das gibt mir ein gutes Gefühl. Ich mein, es ist nicht immer leicht, aber es hilft.
sarah_03 ·
Ich kann mich voll einordnen, was du sagst – „Aber irgendwie fällt es mir schwer, mich von all den alten Gewohnheiten zu lösen.“ Ich habe das auch in der letzten Woche nach dem Clean-up in der Uni gespürt. Da kommt mein inneres „garnicht mehr“ raus und ich will einfach zurück. Ich hab versucht, den Morgen mit 5 Minuten Atemübungen zu starten, bevor ich das Handy zücken muss. Step by step, so wie du sagtest, hilft mir, die Routine zu verändern, ohne dass ich mich verletze. Und hey, inshallah kann ein kurzer Spaziergang nach dem Unterricht die Leere füllen, anstatt sofort in alte Muster zu verfallen. Hat jemand noch ein kleines Ritual, das bei dir funktioniert hat? 😊