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Warum mein Herz bei jedem „Wir sehen uns morgen“ schneller schlägt

Gestern war wieder so ein Tag, an dem ich das Gefühl hatte, ich wär ein Stück weiter vom Rand gefallen, ohne dass ich es überhaupt gemerkt hab. Ich war im Supermarkt, wollte nur schnell ein paar Sachen für das Abendessen holen und dann die Kinder abholen. Auf dem Weg nach Hause hörte ich plötzlich das Telefon vibrieren. Es war die Klinik, die mir schrieb, dass die nächste Therapie‑Sitzung für meinen Mann erst nächste Woche startete. Und plötzlich dachte ich: „Was, wenn das jetzt alles wieder aus den Fugen gerät?“ Ich stand da, ein Einkaufswagen voller Nudeln und Tomatensoße, und spürte, wie mein Herz bei jedem „Wir sehen uns morgen“ in meinem Kopf rumhantierte – eine Mischung aus Erleichterung, weil er endlich wieder in Behandlung geht, und Angst, weil das ja immer wieder das gleiche Spiel ist. Meine Tochter kam dann aus dem Auto und fragte ganz ernst: „Mama, warum Papa immer so müde ist, wenn er nach Hause kommt?“ Ich musste erst ersticken, bevor ich ihr eine Antwort geben konnte, die nicht total unverständlich war. Ich sagte etwas von „Manchmal müssen Erwachsene erst mal was sortieren“, aber ich weiß, dass das nicht reicht. Ich habe das Gefühl, dass meine eigenen Grenzen immer dünner werden, und ich frage mich, wie lange ich das noch aushalte, ohne mich völlig zu verausgaben. Habt ihr Tipps, wie man diesen Momenten – diesen kleinen, aber riesigen Herzklopfen – begegnet, ohne gleich in Panik zu geraten? Ich will nicht, dass meine Kids spüren, wie sehr ich am Ende bin. Danke, wenn ihr was teilen könnt. 🙏

1 Antworten

fayepanic_off vor 11 Min.
Ich kenn das Gefühl, wenn man ersticken muss, bevor man antworten kann, besonders wenn Kinder fragen, warum Mama oder Papa so müde sind. Ich hab selbst ähnliche Situationen erlebt, wenn ich nach Hause kam und meine Familie mich mit Fragen bombardieren wollte, während ich noch mit meinen eigenen Dämonen kämpfte. Am Ende des Tages ist es wichtig, ehrlich zu sein, aber auch zu schützen, was man nicht preisgeben kann, und das ist manchmal echt krass, ich sag mal.
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