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Öffentlich lesbarer Thread

Kann man sich beim Methadon auch "verhauen"

(lese mich noch durch den thread, aber direkt mal was dazu) Bin heute Morgen mal wieder zum Doc, alles routinemäßig. Hab da so drüber nachgedacht, während ich gewartet hab, iwie. Ich nehm das Zeug ja jetzt schon über ein Jahr und 1 Monat, und ich bin echt stabil, hab meine Arbeit, mein Leben läuft. Aber manchmal frag ich mich, ob ich mich da nicht selber belüge, ob das nicht doch irgendwie heimlich schlechter ist, als ich zugebe. Tbh, ich hab manchmal das Gefühl, dass ich trotzdem irgendwie "drauf" bin, nicht so wie früher, klar, aber so unterschwellig. So ein diffuses Gefühl, das schwer zu fassen ist. Kennt das jemand? Dieses Gefühl, dass die Substitution zwar das Schlimmste verhindert, aber irgendwie auch nie ganz weg ist? Und wie geht ihr damit um, wenn ihr merkt, dass das alte Denken doch noch durchkommt?
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