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Öffentlich lesbarer Thread
Warum ich plötzlich ein ganzes Regal mit leeren Kaffeebechern hortete
Von ohnenamenvor 31 Min.💬 0❤️ 0
Ich sitz hier gerade mit nem halb leeren Becher Kaffee in der Hand und schau auf das neue Regal, das ich mir letzte Woche aus einem Second‑Hand‑Laden gegönnt hab. Das Teil war irgendwie billig, ein bisschen ramponiert, aber ich dachte mir: "Perfekt für meine wachsende Sammlung von... naja, jetzt weiß ich es nicht genau." Und plötzlich war da dieses mulmige Gefühl, dass ich wieder etwas ansammle, obwohl ich eigentlich clean bin – nicht nur was die Substanz angeht, sondern was das ganze "Sammeln" betrifft.
Wie ich letztens erzählt habe, bin ich seit exakt 376 Tagen clean und lerne gerade, meine alten Bindungs‑Muster zu durchbrechen. Dabei fällt mir auf, dass das Kaufen von Kleinigkeiten irgendwie die Leere füllt, die sonst durch das alte Trauma entsteht. Heute war ich im Flohmarkt, und zwischen den bunten Lichtern hab ich ein paar leere Kaffeetassen gesehen – total unnötig, aber irgendwie fühlte es sich an, als wurde ich mir damit ein Stuck Normalitat zurückkaufen. Jetzt häng ich sie alle im neuen Regal, und jedes Mal, wenn ich die Tür schließe, hör ich das leise Klirren und frage mich, ob das nicht nur ein weiteres Symbol für mein "Horten" ist.
Habt ihr das Gefühl, dass das Kaufen von nutzlosen Dingen euch manchmal wie ein Pflaster fur alte Wunden vorkommt? Und wie schafft ihr es, diesen Drang zu stoppen, ohne gleich das ganze Haus zu räumen? Ich probier gerade, mir bewusst zu machen, dass ich das Bedürfnis nach "Mehr" eigentlich nur mit Selbstliebe futtern sollte, aber das ist leichter gesagt als getan 😊. Ich bin echt neugierig, welche kleinen Tricks ihr nutzt, um das Impulskaufen zu bremsen. Danke für eure Antworten.
Warum ich plötzlich ein ganzes Regal mit leeren Kaffeebechern hortete
Von ohnenamen · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich sitz hier gerade mit nem halb leeren Becher Kaffee in der Hand und schau auf das neue Regal, das ich mir letzte Woche aus einem Second‑Hand‑Laden gegönnt hab. Das Teil war irgendwie billig, ein bisschen ramponiert, aber ich dachte mir: "Perfekt für meine wachsende Sammlung von... naja, jetzt weiß ich es nicht genau." Und plötzlich war da dieses mulmige Gefühl, dass ich wieder etwas ansammle, obwohl ich eigentlich clean bin – nicht nur was die Substanz angeht, sondern was das ganze "Sammeln" betrifft.
Wie ich letztens erzählt habe, bin ich seit exakt 376 Tagen clean und lerne gerade, meine alten Bindungs‑Muster zu durchbrechen. Dabei fällt mir auf, dass das Kaufen von Kleinigkeiten irgendwie die Leere füllt, die sonst durch das alte Trauma entsteht. Heute war ich im Flohmarkt, und zwischen den bunten Lichtern hab ich ein paar leere Kaffeetassen gesehen – total unnötig, aber irgendwie fühlte es sich an, als wurde ich mir damit ein Stuck Normalitat zurückkaufen. Jetzt häng ich sie alle im neuen Regal, und jedes Mal, wenn ich die Tür schließe, hör ich das leise Klirren und frage mich, ob das nicht nur ein weiteres Symbol für mein "Horten" ist.
Habt ihr das Gefühl, dass das Kaufen von nutzlosen Dingen euch manchmal wie ein Pflaster fur alte Wunden vorkommt? Und wie schafft ihr es, diesen Drang zu stoppen, ohne gleich das ganze Haus zu räumen? Ich probier gerade, mir bewusst zu machen, dass ich das Bedürfnis nach "Mehr" eigentlich nur mit Selbstliebe futtern sollte, aber das ist leichter gesagt als getan 😊. Ich bin echt neugierig, welche kleinen Tricks ihr nutzt, um das Impulskaufen zu bremsen. Danke für eure Antworten.