Öffentlich lesbarer Thread
Ich hab mit LSD die Sucht in die Waagerechts gerückt – was meint ihr?
Also, ich sitz in der Kantine, backe gerade ein paar Broetchen, und ploetzlich kommt mir der Gedanke, die Sache mit dem LSD noch einmal anzugehen. Um ehrlich zu sein, die letzten 7 Monate (223 Tage) waren voll der Test, aber immer noch kriege ich manchmal diese alte Sehnsucht, wenn ich an der Zubereitung von Speisen sitze, die mich früher im Bar‑Kopfsatz hatten.
Erzähl dir, was passiert ist, als ich das letzte Mal ein „Trip“ gemacht hab. Ich war im kleinen Zimmer bei einem Freund, ein bisschen zu viel von dem Gelb-Glas, und die ganze Kueche sah ploetzlich wie ein Kaleidoskop aus. Die Tasten des Kühlschranks vibrierend, die Farbe der Sauce schien zu fluestern, „du bist hier, du bist nicht.“ Ich habe mich total gefühlt, als ob meine Sucht in einem Spiegel steht und sich mit meinem eigenen Spiegelbild vergleicht – und dann kam das Gefuehl, als ob ich in einen Raum voller Fragen eingetaucht waer, die alle mit „Warum?“ begannen.
Das war voll intensiver Moment, aber nach dem Trip kam die Realitaet: Ich hatte wieder ein bisschen Angst vor dem Klo, die alte Gier, die mich nachts zum Restaurant geführt hat. Ich hab mich gefragt: Kann man LSD benutzen, um die Sucht zu therapieren, oder ist das nur ein weiteres Risiko, die alte Muster zu befeuern?
Hat jemand in der Community ein ähnliches Erlebnis gehabt? Wie bist du damit umgegangen? Wurden die cravings in den Tagen danach besser oder schlechter? Ich bin hier, weil ich nicht alleine mit diesem „Schweif“ um den Kopf herum sein will – und ich hoffe, dass wir gemeinsam einen Weg finden, das zu verstehen.
