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Öffentlich lesbarer Thread

MDMA‑Erwartungen vs. Realität nach 33 Tage Clean – wer kennt das?

Ich häng hier in der Übergangseinrichtung und hab jetzt seit 33 Tage clean. Gerade weil ich die Zeit durchhalte, fange ich an, wieder über Partys und so zu nachdenken – und das geht natürlich schnell aufs MDMA‑Thema. Letztes Wochenende war ich kurz bei nem alten Kumpel, der meinte, er hätte ’ne Pille für die nächste Party am Freitag. Ich war sofort hin- und hergerissen: zum einen das alte Gefühl, das Kribbeln, das irgendwie alles ein bisschen leichter macht, zum anderen die Angst, dass das jetzt das Ende von meinem Clean ist. Ich hab mir ein paar Fragen notiert, die ich hier mal loswerden will, weil ich nicht sicher bin, ob ich das schlichtweg ignorieren soll oder ob ich zumindest ein bisschen darüber reden kann, ohne gleich wieder voll abzurutschen. Erstens: Wie geht ihr mental mit dem Gedanken klar, dass ihr bald wieder mit MDMA in Kontakt kommen könnt, wenn ihr gerade erst lernt, die Substitution zu managen? Zweitens: Gibt's irgendwelche kleinen Zeichen, wo man merkt, dass die Vorfreude schon zu stark wird, bevor man überhaupt eine Pille in der Hand hat? Und drittens, was macht ihr, wenn ihr im Vorfeld schon das Bedürfnis nach dem „Rausch“ spürt, aber das eigentlich nicht mehr wollt, weil ihr die Kontrolle nicht verlieren wollt? Bei mir ist das Ganze jetzt gerade so ein ständiges Hin- und Her. Ich will nicht wieder zurück in die alte Spirale, aber das lockt mich doch irgendwie. Ich hab das ja schon in meinem letzten Post über Kratom und Substitution erwähnt, dass ich jetzt alles genau abwäge, und das war jetzt echt ein bisschen zu viel Aufregung. Also, wie handhabt ihr das? Brauch ich vielleicht einfach mehr Struktur im Alltag, oder helfen euch andere Wege, das Verlangen zu kanalisieren? Bin gespannt, was ihr dazu sagt. Danke.
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