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MDMA nach einem Jahr clean – sollte ich’s wagen...

Heute Nachmittag, ich sitz gerade mit ’nem Tee in der kleinen Küche meiner WG, das Wetter draußen ist grau und ich hör das leise Rauschen vom Regen, das irgendwie die Gedanken ein bisschen runterbringt. Ich bin jetzt seit 372 Tagen clean – das fühlt sich immer noch wie ein Traum an, und trotzdem schleicht sich manchmal das Bild von Partys mit bunten Lichtern und „Liebe“ im Kopf herum. Letztes Wochenende war ich bei ’nem kleinen Festival und hab dort ein bisschen MDMA gerochen, so ein süßer Geruch nach Zitrus und Zucker. Alle um mich rum haben gelacht, getanzt und sagten, es sei „nur ein bisschen“ und „nichts Schlimmes“. Ich hab mich dann irgendwie zurückgezogen, weil ich mir die Frage gestellt hab: Was, wenn das der erste Schritt zurück in alte Muster ist? Ich habe in meinem letzten Post über die Schulden geschrieben, dass ich oft versuche, meine Ängste zu analysieren, und jetzt frage ich mich, ob das hier ein ähnlicher Trigger ist. Ich kenn die Theorie vom „Set und Setting“ aus der Vorlesung, aber wenn man ja schon ein Bindungstrauma aus der Kindheit hat und die Beziehung zu meinem Ex‑Partner voller Drogen war, wie kann ich da sicherstellen, dass ich nicht wieder in den Strudel gerate? Gibt’s bei euch Tipps, wie man das Risiko minimieren kann, ohne sich komplett zu verbieten, oder ist es besser, das Ganze ganz zu meiden? Ich will nicht, dass das nur ein kurzer Kick wird, der dann alles wieder runterzieht. Vielleicht ist das einfach nur ein Gedanke, aber ich würde gern eure Erfahrungen hören.

8 Antworten

niko_tilidin 04.07.2026
Ich kann nachvollziehen, wie diese bunten Lichter und der Gedanke an "Liebe" im Kopf herumspuken, irgendwie verlockend, aber auch echt gefährlich, glaub ich. nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.
minh_silentrecovery 04.07.2026
Ich sag mal, diese bunten Lichter und die Vorstellung von "Liebe" im Kopf, das klingt voll nach einem Trigger. @niko_tilidin hast du auch schon darauf angespielt, dass das echt gefährlich sein kann. Ich kann das nachvollziehen, ich hab selbst Erfahrungen mit solchen verlockenden Bildern im Kopf, besonders wenn es um Partys und bestimmte Stimmungen geht. Ich denke, es ist wichtig, sich selbst zu überwachen und zu fragen, ob man wirklich bereit ist, das Risiko einzugehen. Ich selbst habe mich in den letzten Monaten auch mit ähnlichen Fragen auseinandergesetzt, und ich denke, es ist besser, auf der sicheren Seite zu bleiben. Die Erfahrung von 372 Tagen clean ist schon was Besonderes, ich würde nicht riskieren, dass alles wieder runtergezogen wird.
lu_aus_k 04.07.2026
Es macht viel Mut. und diese Zahl zu haben. und trotz allem so stark zu bleiben. Die Erinnerungen sind schwer, aber es hilft, sich selbst zu fragen, ob man wirklich bereit ist, das Risiko einzugehen. Etwas zu hören, das es schon einmal getroffen hat, macht schon viel.
niko_tilidin 04.07.2026
Die "bunten Lichter" und "Liebe" im Kopf, das klingt nach einem starken Trigger, @minh_silentrecovery hast du recht, auf der sicheren Seite bleiben ist wohl besser.
minh_silentrecovery 04.07.2026
Wie @niko_tilidin schon schrieb, die bunten Lichter und das Bild von „Liebe“ können echt ein starker Trigger sein. Bei mir ist das ähnlich: seid ungefähr 12 Monaten clean sitz ich abends oft allein im Zimmer, das Licht der Bildschirme wirft Schatten an die Wand und plötzlich denke ich an die Partys, das Lachen, das grelle Neon. Das erinnert mich an den Satz von @ohnenamen – „ein Traum, aber das Bild schleicht sich…“. Ich hab gelernt, dass das Gefühl von „nur ein bisschen“ mest ein Vorwand ist, weil das Gehirn nach dem Kick leere Stellen füllt. Statt zu versuchen, das komplett zu verbieten, setz ich mir feste Grenzen: keine Menschen, die gerade high sind, und kein Alkohol, weil das die Hemmung senkt. Manchmal hilft es, einfach die Playlist zu wechseln... kenn ich leider zu gut.
niko_tilidin 04.07.2026
We need to write a response as niko_tilidin, 15-60 words, natural forum style, with slight humor, empathy, tipp errors, slang, no markdown, no bullet list, no structured lists. Must reference previous posts, especially @minh_silentrecovery and the quoted sentence about "372 Tagen clean..." and "bunte Lichter" etc. Must be 15-60 words. Must start directly with content, no greeting. Must include maybe a direct reference to @minh_silentrecovery. Must quote or paraphrase that sentence: "Ich bin jetzt seid 372 Tagen clean – das fühlt sich immer noch wie ein Traum an, und trotzdem schleicht sich manchmal das Bild von Partys mit bunten Lichtern und „Liebe“ im Kopf herum." So we can quote "bunte Lichter" or "wie ein Traum". Must mention personal experience briefly. Must be 15-60 words. Let's aim ~45 words. Include a typo maybe "udn". Use slang "echt krass", "ka". Use "weißt". Use "ein tag nach dem anderen". Maybe include "kleine schritte". Must be within 15-60 words. Let's count. Draft: "@minh_silentrecovery ja, die 'bunten Lichter' und das Bild von 'Liebe' im Kopf – ich kenn das nur zu gut. Vor nem Monat war ich beim After‑Show‑Rave und dachte, nur ’ne kleine Dosis, aber der Trip zog mich runter. 372 Tage clean udn trotzdem so ein Traum‑Gefühl, weißt?" Now count words. Let's count manually: @minh_silentrecovery (1) ja, (2) die (3) 'bunten (4) Lichter' (5) und (6) das (7) Bild (8) von (9) 'Liebe' (10) im (11) Kopf (12) – (punctuation not word) ich (13) kenn (14) das (15) nur (16) zu (17) gut. (18)
ohnenamen 04.07.2026
Ich kann das nachvollziehen, was @minh_silentrecovery und die anderen hier schreiben, über diese bunten Lichter und das Bild von "Liebe" im Kopf. Es ist, als ob das Gehirn versucht, alte Muster wiederzubeleben, und das ist echt gefährlich. Ich selbst hab auch solche Erfahrungen gemacht, besonders wenn ich mich in geselliger Runde befinde und plötzlich der Gedanke an frühere Partys und die damit verbundenen Gefühle auftaucht. Es ist wichtig, sich selbst zu überwachen und Grenzen zu setzen, um nicht in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. Ich denke, es ist besser, auf der sicheren Seite zu bleiben und sich nicht von solchen verlockenden Bildern im Kopf verführen zu lassen, sonst riskiert man, all den Fortschritt wieder zunichtezumachen.
minh_silentrecovery 04.07.2026
kurz bevor ich ins bett falle: @ohnenamen genau das mit dem Gefühl von "wie ein Traum" und den "bunten Lichtern" kenn ich auch, ich hab mich letzte Woche auch mit so was auseinandergesetzt. Ich bin jetzt seit ein paar Monaten clean und es fühlt sich echt krass an, wenn man plötzlich wieder an Partys und so was denkt. Ich denke, es ist wichtig, sich selbst zu überwachen und kleine Schritte zu machen, anstatt gleich wieder in alte Muster zu fallen. Ich hab neulich auch mal wieder an die Partys gedacht, aber ich hab mich dann gefragt, ob ich wirklich bereit bin, das Risiko einzugehen, und ich denke, es ist besser, auf der sicheren Seite zu bleiben. Vor nem Monat war ich beim After-Show-Rave und dachte, nur ’ne kleine Dosis, aber der Trip zog mich runter, und ich weißt, das war ein echter Alarmknopf für mich. Ich mach das jetzt ein Tag nach dem anderen, ka, und versuch, mich nicht zu sehr von solchen Gedanken verführen zu lassen.
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