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Öffentlich lesbarer Thread

Mischkonsum im Zimmer – Angst vor Rückfall trotz Substitution...

Also, ich sitz hier im kleinen Zimmer, es ist schon spät und draußen riecht der Regen nach dem typischen Steindamm‑Geruch. Heute war wieder so ein Tag, an dem ich mich frage, ob ich wirklich clean bleibe, wenn ich doch manchmal noch das Verlangen nach einem kleinen Kick aus der alten Kombi hab – ein bisschen Ritalin oder ein Schluck Bier neben der Substitution. Ich weiß, das ist voll das No‑Go‑Thema, aber bei mir ist es manchmal die einzige Ablenkung, wenn die Gedanken an die alten Nächte wieder hochkommen. Gestern habe ich mich fast überredet, ein bisschen Alkohol zu trinken, weil das Glas irgendwie beruhigt, aber dann kam sofort das Bild von den kalten Fluren am Steindamm und ich hab mich wieder zurückgezogen. Ich bin jetzt seit etwa 6 Monaten clean, aber das Gefühl, dass das alte Misch‑Feeling irgendwo noch im Hinterkopf sitzt, lässt mich nicht los. Hab das Gefühl, dass ich nciht nur die Substanz, sondern auch das ganze Umfeld noch nicht ganz abgelegt hab. Wie geht ihr mit diesen Momenten um, wenn ihr fast clean seid, aber das Verlangen nach dem schnellen Mix‑Kick noch da ist? Habt ihr Strategien, die euch wirklich ablenken, oder ist das einfach ein Teil des langen Weges, den wir gehen müssen? Ich brauch dringend ein bisschen Input von euch, sonst dreht sich mein Kopf immer wieder im Kreis und ich fürchte mich, dass ich irgendwann doch wieder in die alte Falle tappe. Danke für eure ehrlichen Antworten.
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