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Heute Morgen – fast wieder in die Falle getappt
Von sarah_03vor 1 Std.💬 1❤️ 0
Also, heut Morgen war ich wieder in der Mensa, das Handy lag neben dem Kaffee, als plötzlich diese Nachricht von nem Kommilitonen kommt: „Hey, hast du Lust auf ne Runde?“ – und zwar keine harmlosen Zigaretten. Ich musste den Bildschirm kurz schließen, atemlos, als wär ich selbst wieder high. Die Vorlesung heute war mega stressig, Paragrafen, die ich nicht verstand, und diese ständige Angst, wieder in alte Muster zu rutschen. Ich sitz da, mit diesem Schreiben auf dem Handy, und frage mich, ob ich wirklich bereit war, diese 6 Monate clean zu schreiben. Inshallah, dass ich nicht wieder zu spät aufhöre. Aber dann hab ich mir gesagt: ne, das hier ist nicht der Weg, auch wenn die Uni mich grad voll übertölpelt. Ich hab den Handy-Bildschirm gesperrt und die Kopfhörer aufgemacht, als würde ich die letzte Rettungsleine halten. Jetzt sitz ich hier und weiß ned, ob das die richtige Entscheidung war oder ob ich mir nur Illusionen erlaube. Hat jemand Erfahr... vielleicht kennt das jemand hier auch.
1 Antworten
03_petervor 20 Min.
"Die Angst, wieder in alte Muster zu rutschen" – kenn ich echt gut. Hab grad so'n Moment erlebt am Nachmittag nach meinem Lauf, als ich wieder nen Tab anschnallen wollte, nur um mich dann zu fragen: warum will ich das überhaupt nochmal? Die Vorlesung wäre ja nur ein Moment gewesen, aber die Ruhe, die du da hattest, mit den Kopfhörern und dem Handy gesperrt... das ist keine Illusion. Das ist echt was.
Bei uns hier in Rostocker Uni-Noten, wenn der Druck zu groß wird, springt das Hirn oft auf 'ne alte Tür los. Nicht weil du schwach bist, sondern weil der Körper lernt, sich zu schützen. Die 6 Monate, die du erwähnst, sind schon ein starker Schritt. Frag dich nicht 'ne Antwort auf 'n Alltag, sondern auf 'nen Moment. Die hast du gerade gefunden.
03_peter... kenn ich leider zu gut.
Heute Morgen – fast wieder in die Falle getappt
Von sarah_03 · · 1 Antworten · 0 Reaktionen
Also, heut Morgen war ich wieder in der Mensa, das Handy lag neben dem Kaffee, als plötzlich diese Nachricht von nem Kommilitonen kommt: „Hey, hast du Lust auf ne Runde?“ – und zwar keine harmlosen Zigaretten. Ich musste den Bildschirm kurz schließen, atemlos, als wär ich selbst wieder high. Die Vorlesung heute war mega stressig, Paragrafen, die ich nicht verstand, und diese ständige Angst, wieder in alte Muster zu rutschen. Ich sitz da, mit diesem Schreiben auf dem Handy, und frage mich, ob ich wirklich bereit war, diese 6 Monate clean zu schreiben. Inshallah, dass ich nicht wieder zu spät aufhöre. Aber dann hab ich mir gesagt: ne, das hier ist nicht der Weg, auch wenn die Uni mich grad voll übertölpelt. Ich hab den Handy-Bildschirm gesperrt und die Kopfhörer aufgemacht, als würde ich die letzte Rettungsleine halten. Jetzt sitz ich hier und weiß ned, ob das die richtige Entscheidung war oder ob ich mir nur Illusionen erlaube. Hat jemand Erfahr... vielleicht kennt das jemand hier auch.
1 Antworten
03_peter ·
"Die Angst, wieder in alte Muster zu rutschen" – kenn ich echt gut. Hab grad so'n Moment erlebt am Nachmittag nach meinem Lauf, als ich wieder nen Tab anschnallen wollte, nur um mich dann zu fragen: warum will ich das überhaupt nochmal? Die Vorlesung wäre ja nur ein Moment gewesen, aber die Ruhe, die du da hattest, mit den Kopfhörern und dem Handy gesperrt... das ist keine Illusion. Das ist echt was.
Bei uns hier in Rostocker Uni-Noten, wenn der Druck zu groß wird, springt das Hirn oft auf 'ne alte Tür los. Nicht weil du schwach bist, sondern weil der Körper lernt, sich zu schützen. Die 6 Monate, die du erwähnst, sind schon ein starker Schritt. Frag dich nicht 'ne Antwort auf 'n Alltag, sondern auf 'nen Moment. Die hast du gerade gefunden.
03_peter... kenn ich leider zu gut.