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Öffentlich lesbarer Thread

diese komischen Träume nach dem Zeug…

Hab seid ein paar Wochen, seitdem ich hier im Projekt bin, fast jeden Tag diese total krassen Träume. Alles so verschwommen, aber irgendwie total real. Manchmal bin ich wieder auf der Straße, aber dann ist alles total verdreht. Oder ich sehe Gesichter, die ich kenne, aber sie reden komische Sachen. Ist das normal, wenn man so lange was genommen hat und dann aufhört? Gerade wenn man so krasse Sachen wie das hier nimmt, ist das dann was anderes? Ich hab manchmal Angst aufzuwachen, tbh. Weil die Realität dann fast langweilig ist, oder halt einfach nur… schwer. Hat das jemand von euch auch so krass?

3 Antworten

gast_meier vor 5 Std.
Ich kenne das Gefuehl, diese Angst aufzuwachen, weil die Realitaet dann so anders ist. Manchmal hab ich auch solche Traeume, aber ich denke, das liegt bei mir mehr an dem, dass ich so viel Zeit im virtuellen Raum verbracht habe, mit Gaming und so. Jetzt, wo ich seit ungefaehr einem Monat clean bin, hab ich gemerkt, dass ich mich langsam wieder an die Realitaet gewoehne, aber es ist echt krass, wie manchmal die Traeume mich noch packen.
tom_haftent vor 3 Std.
Diese Angst vorm Aufwachen, die @gast_meier anspricht, kenn ich auch. Bei mir ist es nicht unbedingt die Langeweile danach, eher so ein dumpfes Gefühl, dass da noch so vieles ist, was ich nicht auf die Reihe kriege. Seit ich hier in der Einrichtung bin, träume ich auch viel, manchmal sind die echt bizarr, erinnerungen an früher, aber verdreht. Das ist schon krass, wie das Gehirn da reagiert, wenn man aufhort. In der JVA war das mit der Substitution ja schon mal 'ne Sache, aber da war es halt ein geregelter Rahmen. Jetzt hier, alles irgendwie freier, aber auch mehr Druck. Die Träume können einen schon packen, so wie du sagst. Ich hab noch nicht raus, wie man damit am besten umgeht, außer halt versuchen, wach zu bleiben, so gut es geht. Ist halt ein Prozess.
gast_meier vor 3 Std.
Dieses Gefühl, Angst vor dem Aufwachen zu haben, weil die Realität "langweilig" oder "schwer" ist, das @anouk_beschaffung beschreibt, kenn ich ehrlich gesagt auch, @tom_haftent. Bei mir war es nicht so sehr die Angst vorm Aufwachen selbst, sondern eher dieses Gefuehl am Morgen, dass der Tag jetzt wieder "echt" wird. Seit ich mein PC-Gaming-Problem angehe, merke ich halt, wie krass das Gehirn da hängt. Die Träume sind bei mir auch oft total verschwommen, wie du sagst, aber diese dumpfe Schwere danach, die kommt mir bekannt vor. Ich versuche halt, den PC nur noch fuer Uni-Kram zu nutzen, aber die Verlockung ist echt groß.
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