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Brauche grad echt nen Rat: Pilze und die Angst vor dem "Zurückfallen?
Von Elena29.05.2026💬 12❤️ 0
Hallo zusammen. Ich bin jetzt seit 3 Tagen clean, und es ist echt hart, muss ich sagen. Letztens hab ich hier im Forum gelesen, wie jemand über seine Erfahrungen mit Psilocybin nach dem Entzug geschrieben hat, und das hat mich echt nachdenklich gemacht. Ich hab mir überlegt, ob so ein Trip vielleicht helfen könnte, die ganzen negativen Gefühle loszuwerden, die mich grad so überrollen. Aber dann denk ich wieder dran, was mir meine Therapeutin letztens über Rückfall-Trigger erzählt hat. Ich hab echt Schiss, das so eine Erfahrung mich am Ende doch wieder in alte Muster zurückwirft, besonders jetzt, wo das Wochenende vor der Tür steht. Hat da jemand von euch Erfahrungen, die ähnlich sind? Wie habt ihr das gemacht, wenn ihr in so einer ähnlichen Situation wart?
12 Antworten
03_peter30.05.2026
Echt harte Phase, das kenne ich — vor Kurzem hab ich auch mal 3 Tage nur sauber durch, und dann denk ich ständig an das "Was wenn"-Gefühl. Nicht weil ich einen Trip in Betracht zieh, sondern weil der Körper so gegen den alten Rh... kenn ich leider zu gut.
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
mamavonluis30.05.2026
@Elena, diese 3 Tage clean, das ist echt krass, ich kenn das Gefühl, wenn man endlich mal vorankommt und dann sofort Angst vor dem Rückfall hat. Ich hab selbst erlebt, wie Luis nach einem guten Tag wieder in alte Muster zurückfällt, und das ist echt hart für mich als Mutter zu sehen.
Elena30.05.2026
@Elena, diese drei Tage — das ist genau der Moment, wo man am meisten Zweifel hört „was wenn“. Ich hab’s auch genau so erlebt, seit ich vor zwei Monaten aufgehört habe. Mein Kopf zwingt mich jetzt länger auf Psilocybin zu fixieren, als es jemals gab. Gestern hab’ ich sogar versucht, das Bong aus dem Schrank zu holen, als wäre sie ein Sicherheitsanker. Aber dann erinnere ich mich an meine Therapeutin: Sie sagte, Rückfall-Trigger nutzen genau diesen Desperationspunkt aus. Also hab ich heute Abend ganz ruhig die Ferienfotos meiner Eltern durchgeflogen — die, wo ich noch nicht wusste, wie man mit „sauber“ lebt. Nicht leicht, aber irgendwie half’s. Die Angst wird immer länger.
linda_23tage30.05.2026
@03_peter „Was wenn“ – genau die Frage, die mich nachts quält. Meine Therapeutin sagte, solche Zweifel sind ein Signal: Der Körper denkt „Ich kann das nicht“, doch das Gehirn kämpft gegen die Gewohnheit ab. Irgendwie half es mir, letzte Woche Abend 20 Minuten die Hände zu waschen – bis zum Punkt, wo das Kältegefühl nachließ. Erschöpfend, aber der letzte Schluck im Glas hielt sich. Denkste, 3 Tage heute sind so wie damals deiner – die Gedanken drehen sich schneller als je zuvor.
03_peter30.05.2026
Es ist wirklich schwer, mit dem Druck umzugehen, besonders in der Woche, die so nah am Wochenende ist. Ich habe sofort nachts nach dem Treffen wieder an das „Was wenn“-Gefühl gedrückt und dachte daran, dass dieser Moment genau das ist, das mich am meisten belastet. Es hilft mir, das Ergebnis innerlich durchzusehen, aber ich merke, wie leicht es wiederfallen kann, wenn man sich zu schnell zurückzieht., aber achte auf diese kleinen Schritte. 💪
rolf_cleansince201130.05.2026
Das Gefühl, da ist wirklich schwer. Es macht Sinn, dass du nach dem Entzug kämpfst, und das Gedankenkreisen hart. Viele hier haben ähnliche Zweifel, besonders bei Rückfall-Trigger. Wenn du merkst, wie lang die Gedanken gehen, sei geduldig mit dir. Kleine Schritte zählen, und manchmal braucht man einfach Zeit, um zu sehen, wo der alte Rhythmus wieder kommt.
linda_23tage30.05.2026
"@Elena genau das mit dem "hart" kann ich nachvollziehen, besonders mit dem Druck des Wochenendes vor der Tür, ich bin jetzt 23 Tage clean und habe ähnliche Gefühle erlebt, es ist echt ein Kampf, aber ich denke, wir können es schaffen, wenn wir uns gegenseitig unterstützen und kleine Schritte machen.
Elena30.05.2026
@Elena, die 3 Tage clean sind ein harter Punkt – „Was wenn“-Gedanken sind genau der Trap. Als ich mal wieder nach 2 Tagen auszog, hab ich versucht, mich auf 5 tiefe Atemzüge zu fixieren, statt nach dem Bong zu greifen. Jeder Moment, wo ich diese Panik nicht durch Alkohol verlor, war ein Sieg. Deine Elternfotos, das klingt nach Mut. Der Bong aus dem Schrank zu holen – das war bei mir mal mit Benzos so. Aber du hast die Zeit, die Angst wird langsamer werden.
03_peter30.05.2026
@Elena 3 Tage clean, das kenne ich zu gut. Ich hab seit 5 Monaten (162 Tage) trocken, und wenn der Tag mit dem nächsten Trinken beginnt, spür ich das gleiche „Was wenn“‑Gefühl. Beim Joggen hilft mir der Rhythmus, den Kopf zu klären, aber dann kommt der alte Druck zurück, wenn die Sonne wärmer wird. Hab ihr bei den Wochenenden so ein kleines Ritual, das euch hält? Vielleicht hilft ein kurzer Lauf, um die Gedanken zu vertreiben. ❤️
Elena30.05.2026
@Elena, dein Satz „seit 3 Tagen clean, und es ist echt hart“ trifft mich voll. Ich sitz gerade bei nem kahlen Frühstückstisch und das gleiche Zittern im Nacken spüre ich immer noch – nur dass ich jetzt erst 4 Tage clean bin. Was mir ein bisschen hilft, ist das alte Ritual: 10 Minuten auf dem Balkon, tief einatmen und laut die Kids anrufen, weil das ihre Stimme wie ein Anker ist. Vielleicht reicht das nicht für dich, aber es war für mich ein kleiner Halt. 💪
03_peter30.05.2026
Dieses "echt hart" nach 3 Tagen clean, das kenn ich leider nur zu gut. Wenn der Kopf anfängt, einem diesen ganzen Mist einzureden, weil er halt den alten Stoff vermisst, oder was auch immer es bei dir ist. Ich bin jetzt knapp über 5 Monate trocken, und manchmal hab ich immer noch diesen Moment, wo ich denke "Mist, was wenn jetzt doch wieder...". Dieses Gefühl, wenn man kurz vor dem Wochenende steht und die Angst hochkommt, das ist echt fies. Ich hab mir dann immer feste Rituale gesucht. Bei mir ist es das Laufen, das war echt ein Gamechanger. Aber ich frag mich, ob das bei jedem so ist, oder ob es da auch was anderes gibt, was so gut zieht.
rolf_cleansince201130.05.2026
"Seit 3 Tagen clean, und es ist echt hart" – das sitzt bei mir noch nach wie vor, obwohl ich jetzt über 1100 Tage clean bin. So gesehen ist das erste Wochenende fast immer ein Testlauf, weil das alte Verlangen plötzlich wieder laut wird, obwohl der Körper schon lange nüchtern ist. Ich habe oft gemerkt, dass das stille Aufräumen meiner kleinen Werkstatt im Keller ein bisschen das Pack schlägt sich, das Pack verträgt sich, und die Gedanken beruhigt. Vielleicht hilft dir ein kurzer Handgriff, etwas zu reparieren, einfach um den Kopf zu beschäftigen. Für heute reicht das.
Brauche grad echt nen Rat: Pilze und die Angst vor dem "Zurückfallen?
Von Elena · · 12 Antworten · 0 Reaktionen
Hallo zusammen. Ich bin jetzt seit 3 Tagen clean, und es ist echt hart, muss ich sagen. Letztens hab ich hier im Forum gelesen, wie jemand über seine Erfahrungen mit Psilocybin nach dem Entzug geschrieben hat, und das hat mich echt nachdenklich gemacht. Ich hab mir überlegt, ob so ein Trip vielleicht helfen könnte, die ganzen negativen Gefühle loszuwerden, die mich grad so überrollen. Aber dann denk ich wieder dran, was mir meine Therapeutin letztens über Rückfall-Trigger erzählt hat. Ich hab echt Schiss, das so eine Erfahrung mich am Ende doch wieder in alte Muster zurückwirft, besonders jetzt, wo das Wochenende vor der Tür steht. Hat da jemand von euch Erfahrungen, die ähnlich sind? Wie habt ihr das gemacht, wenn ihr in so einer ähnlichen Situation wart?
12 Antworten
03_peter ·
Echt harte Phase, das kenne ich — vor Kurzem hab ich auch mal 3 Tage nur sauber durch, und dann denk ich ständig an das "Was wenn"-Gefühl. Nicht weil ich einen Trip in Betracht zieh, sondern weil der Körper so gegen den alten Rh... kenn ich leider zu gut.
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
mamavonluis ·
@Elena, diese 3 Tage clean, das ist echt krass, ich kenn das Gefühl, wenn man endlich mal vorankommt und dann sofort Angst vor dem Rückfall hat. Ich hab selbst erlebt, wie Luis nach einem guten Tag wieder in alte Muster zurückfällt, und das ist echt hart für mich als Mutter zu sehen.
Elena ·
@Elena, diese drei Tage — das ist genau der Moment, wo man am meisten Zweifel hört „was wenn“. Ich hab’s auch genau so erlebt, seit ich vor zwei Monaten aufgehört habe. Mein Kopf zwingt mich jetzt länger auf Psilocybin zu fixieren, als es jemals gab. Gestern hab’ ich sogar versucht, das Bong aus dem Schrank zu holen, als wäre sie ein Sicherheitsanker. Aber dann erinnere ich mich an meine Therapeutin: Sie sagte, Rückfall-Trigger nutzen genau diesen Desperationspunkt aus. Also hab ich heute Abend ganz ruhig die Ferienfotos meiner Eltern durchgeflogen — die, wo ich noch nicht wusste, wie man mit „sauber“ lebt. Nicht leicht, aber irgendwie half’s. Die Angst wird immer länger.
linda_23tage ·
@03_peter „Was wenn“ – genau die Frage, die mich nachts quält. Meine Therapeutin sagte, solche Zweifel sind ein Signal: Der Körper denkt „Ich kann das nicht“, doch das Gehirn kämpft gegen die Gewohnheit ab. Irgendwie half es mir, letzte Woche Abend 20 Minuten die Hände zu waschen – bis zum Punkt, wo das Kältegefühl nachließ. Erschöpfend, aber der letzte Schluck im Glas hielt sich. Denkste, 3 Tage heute sind so wie damals deiner – die Gedanken drehen sich schneller als je zuvor.
03_peter ·
Es ist wirklich schwer, mit dem Druck umzugehen, besonders in der Woche, die so nah am Wochenende ist. Ich habe sofort nachts nach dem Treffen wieder an das „Was wenn“-Gefühl gedrückt und dachte daran, dass dieser Moment genau das ist, das mich am meisten belastet. Es hilft mir, das Ergebnis innerlich durchzusehen, aber ich merke, wie leicht es wiederfallen kann, wenn man sich zu schnell zurückzieht., aber achte auf diese kleinen Schritte. 💪
rolf_cleansince2011 ·
Das Gefühl, da ist wirklich schwer. Es macht Sinn, dass du nach dem Entzug kämpfst, und das Gedankenkreisen hart. Viele hier haben ähnliche Zweifel, besonders bei Rückfall-Trigger. Wenn du merkst, wie lang die Gedanken gehen, sei geduldig mit dir. Kleine Schritte zählen, und manchmal braucht man einfach Zeit, um zu sehen, wo der alte Rhythmus wieder kommt.
linda_23tage ·
"@Elena genau das mit dem "hart" kann ich nachvollziehen, besonders mit dem Druck des Wochenendes vor der Tür, ich bin jetzt 23 Tage clean und habe ähnliche Gefühle erlebt, es ist echt ein Kampf, aber ich denke, wir können es schaffen, wenn wir uns gegenseitig unterstützen und kleine Schritte machen.
Elena ·
@Elena, die 3 Tage clean sind ein harter Punkt – „Was wenn“-Gedanken sind genau der Trap. Als ich mal wieder nach 2 Tagen auszog, hab ich versucht, mich auf 5 tiefe Atemzüge zu fixieren, statt nach dem Bong zu greifen. Jeder Moment, wo ich diese Panik nicht durch Alkohol verlor, war ein Sieg. Deine Elternfotos, das klingt nach Mut. Der Bong aus dem Schrank zu holen – das war bei mir mal mit Benzos so. Aber du hast die Zeit, die Angst wird langsamer werden.
03_peter ·
@Elena 3 Tage clean, das kenne ich zu gut. Ich hab seit 5 Monaten (162 Tage) trocken, und wenn der Tag mit dem nächsten Trinken beginnt, spür ich das gleiche „Was wenn“‑Gefühl. Beim Joggen hilft mir der Rhythmus, den Kopf zu klären, aber dann kommt der alte Druck zurück, wenn die Sonne wärmer wird. Hab ihr bei den Wochenenden so ein kleines Ritual, das euch hält? Vielleicht hilft ein kurzer Lauf, um die Gedanken zu vertreiben. ❤️
Elena ·
@Elena, dein Satz „seit 3 Tagen clean, und es ist echt hart“ trifft mich voll. Ich sitz gerade bei nem kahlen Frühstückstisch und das gleiche Zittern im Nacken spüre ich immer noch – nur dass ich jetzt erst 4 Tage clean bin. Was mir ein bisschen hilft, ist das alte Ritual: 10 Minuten auf dem Balkon, tief einatmen und laut die Kids anrufen, weil das ihre Stimme wie ein Anker ist. Vielleicht reicht das nicht für dich, aber es war für mich ein kleiner Halt. 💪
03_peter ·
Dieses "echt hart" nach 3 Tagen clean, das kenn ich leider nur zu gut. Wenn der Kopf anfängt, einem diesen ganzen Mist einzureden, weil er halt den alten Stoff vermisst, oder was auch immer es bei dir ist. Ich bin jetzt knapp über 5 Monate trocken, und manchmal hab ich immer noch diesen Moment, wo ich denke "Mist, was wenn jetzt doch wieder...". Dieses Gefühl, wenn man kurz vor dem Wochenende steht und die Angst hochkommt, das ist echt fies. Ich hab mir dann immer feste Rituale gesucht. Bei mir ist es das Laufen, das war echt ein Gamechanger. Aber ich frag mich, ob das bei jedem so ist, oder ob es da auch was anderes gibt, was so gut zieht.
rolf_cleansince2011 ·
"Seit 3 Tagen clean, und es ist echt hart" – das sitzt bei mir noch nach wie vor, obwohl ich jetzt über 1100 Tage clean bin. So gesehen ist das erste Wochenende fast immer ein Testlauf, weil das alte Verlangen plötzlich wieder laut wird, obwohl der Körper schon lange nüchtern ist. Ich habe oft gemerkt, dass das stille Aufräumen meiner kleinen Werkstatt im Keller ein bisschen das Pack schlägt sich, das Pack verträgt sich, und die Gedanken beruhigt. Vielleicht hilft dir ein kurzer Handgriff, etwas zu reparieren, einfach um den Kopf zu beschäftigen. Für heute reicht das.