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Zum ersten Mal mit Zauberpilzen – hat das echt was mit dem Clean‑Feeling zu tun

Ich sitz jetzt wieder in meinem Zimmer in der Einrichtung, das Licht ist schon halb aus und draußen hör ich das leise Zirpen von Grillen – selten so ruhig hier nach dem Regen. Vor ungefähr einem Monat hab ich zum ersten Mal über Psilocybin gelesen, weil ich auf der Suche nach irgendwas bin, das mir im Kopf ein bisschen Ordnung bringt, ohne den alten “Klicker” zu brauchen. Meine Therapie‑Leitung hat zwar nur ein Auge gezwinkert, aber die Substitution lässt mir wenigstens den Körper klar, also dachte ich: “Ka, warum nicht mal ausprobieren, wenn ich ja schon so lange clean bin?” Ich hab dann ein bisschen im Netz nach ‘einem leichten Trip’ gesucht, hab ein kleines Set von braunen Kappen gekauft und mir das Ganze in der Küche auf die Hand gelegt, weil ich nicht wollte, dass jemand im Flur das mitbekommt. Meine Hände waren total schwitzig, das war irgendwie witzig und beängstigend zugleich. Ich hab dann alles zusammen gekaut, die Erde glitt runter und ich wartete. Nach ca. 30 Minuten fing das Kopfkino an – nicht das fiese aus der Vergangenheit, sondern eher so ’ne Art Film in HD, wo jede Erinnerung klarer wurde, als wär ich in Zeitlupe. Ich hab über die 5 Monate nachgedacht, wie schwer es war, jeden Tag zu überstehen, und plötzlich war das da, ein bisschen Frieden, fast so wie wenn du nach ’nem langen Tag endlich das Licht vom Fenster siehst. Keine Angst mehr, dass das nächste Verlangen kommt, aber ich hab auch gemerkt, dass das nichts an meiner eigentlichen Sucht ändert – das war nur ein kurzer Blick hinter den Vorhang. Jetzt wo ich das hier schreibe, frag ich mich: Hat euch Psilocybin jemals geholfen, das innere Chaos zu sortieren, oder war das nur ein kurzer Kick, den man schnell wieder vergisst? Und wenn ja, wie habt ihr das dann in den Alltag eingebaut, ohne wieder zu droppen? Ich will ja nicht wieder in alte Muster rutschen, srsly. 🙏 Danke, wenn ihr eure Erfahrungen teilt. ❤️
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