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Öffentlich lesbarer Thread

Dieses ständige Balancieren – wie schafft ihr das nur?

muss das hier grad loswerden. Mir ging gestern Abend wieder so ein Gedanke durch den Kopf, der mich fast umgehauen hat. Ich hab dem Mann beim Abendessen zugeschaut, wie er ganz ruhig sein Essen isst, normal redet. Und dann hab ich mich gefragt: wie schaffe ich es eigentlich, dieses ständige… ja, dieses Balancieren auszuhalten? Es ist wie auf einem Hochseil, oder? Ein falscher Schritt und alles stürzt ab. Wenn er einen schlechten Tag hat, bin ich sofort auf Alarmstufe Rot, weil ich weiß, was kommen könnte. Aber dann gibt's auch wieder diese Tage, wo alles normal ist, wo wir lachen und die Kinder ausgelassen spielen, und ich denk mir: Vielleicht ist es jetzt wirklich vorbei, diese ganze Angst? Ich versuche ja, mich auf die guten Momente zu konzentrieren, ehrlich. Wie ich euch ja auch schon mal erzählt habe, sind diese Momente im Garten meine Rettung. Da kann ich durchatmen und die Dinge irgendwie sortieren. Aber dann kommt halt doch wieder der Moment, wo das Handy klingelt und mein Herz einen Sprung macht. Ist es ein Freund? Ein Kollege? Oder ist es wieder einer dieser Anrufe, die alles auf den Kopf stellen? Dieses ständige innere Abwägen, ob ich jetzt überreagiere oder ob meine Sorge berechtigt ist – das zermürbt mich echt. Und dann die Kinder… die kriegen ja doch mehr mit, als wir denken, oder? Man will sie schützen und ihnen diese Leichtigkeit geben, die Kinder haben sollten. Aber wie macht man das, wenn die eigene Seele eigentlich ganz woanders ist, gefangen in Sorge und Erinnerungen? Ich hab das Gefühl, ich bin oft gar nicht richtig präsent, weil ich innerlich immer diesen einen Schritt vorausdenken muss, was alles schiefgehen könnte. Deshalb frag ich mich wirklich: Wie macht ihr das? Wie schafft ihr dieses ständige auf-der-Kippe-stehen auszuhalten, ohne selbst kaputtzugehen? Gibt es da Tricks, die ich noch nicht kenne? Ich bin echt gespannt auf eure Gedanken dazu.
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