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Führerscheinverlust nach 44 Tagen trocken – was tun, wenn die MPU droht

Freitag, Mittag, und ich sitz mit nem halben Kaffee in der Küche, während draußen die Stadt immer noch im Nebel liegt. Vor rund einem Monat habe ich endlich den Whisky aus meinem Leben gekickt – 44 Tage jetzt, danke an die Gruppe, die mich hier so gut unterstützt hat. Doch gestern kam ein Brief von der Führerscheinstelle: „Bitte legen Sie Unterlagen für die MPU vor, da Sie Ihren Führerschein wegen Alkoholverstöße verloren haben.“ Ich hatte das gar nicht mehr im Kopf, weil ich seid meinem letzten Rückfall – das war schon ein paar Wochen zurück – gar nicht mehr an die alten Muster gedacht habe. Jetzt stelle ich mir die Frage: Muss ich die MPU wirklich machen, wenn ich ja seit über einem Monat trocken bin? Und wie soll ich das Ganze angehen, wenn der Prüfungsprozess so teuer und zeitaufwendig ist? Ich habe keine Schulden, aber das Geld für die medizinische und psychologische Begutachtung ist nicht ohne. Außerdem: Sollte ich den Führerschein überhaupt wieder beantragen? Vielleicht ist das zu viel Verantwortung, wenn mein Kopf noch voller Erinnerungen an nächtliche Rotlichtfahrten ist. Bei mir war das Trinken immer auch ein Mittel, um den Stress im Job zu verdrängen – ich war Journalist, dann Rentner, immer noch auf der Suche nach einem Rhythmus. Jetzt, wo das Glas weg ist, fehlt mir das „Ausweg‑Signal“, das früher im Alkohol lag. Ich habe versucht, das Radfahren zu nutzen, um den Kopf freizukriegen, aber das reicht nicht, um das Amt zu beruhigen. Hat jemand von euch die MPU schon hinter sich gebracht, und gab es Wege, die Kosten zu senken? Oder gibt es Tipps, wie man das Ganze psychologisch besser vorbereitet, ohne dass man wieder in alte Fallen tappt? Ich bin für jeden Hinweis dankbar, weil ich gerade echt nicht weiß, wie ich das anpacken soll. 🙏 (war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
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