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Öffentlich lesbarer Thread

Führerschein nach dem Drogen‑Stopp – wie geht das mit der MPU...

Moin zusammen, ich sitz hier im Zimmer, es ist schon Montagmorgen und das Regenrauschen an meinem Fenster erinnert mich irgendwie an die dunklen Nächte am Steindamm. Ich bin jetzt seit ein paar Monaten clean – genauer gesagt 189 Tage – und die Substitution läuft gut, die Viruslast ist unter der Nachweisgrenze, also zumindest das medizinische Teil ist im Griff. Jetzt kommt das Problem: Mein alter Führerschein ist seit Jahren weg, weil ich am Ende vom Steindamm im betrunkenen Drogenrausch oft nicht mehr klar gesehen hab. Ohne Führerschein kann ich nicht mehr zu den Arztterminen, zur Arbeit in der Küche der Einrichtung oder einfach nur zum Supermarkt um die Grundversorgung zu regeln. Die MPUs sollen ja ja angeblich helfen, aber ich hab das Gefühl, da wird nur auf die alte Vergangenheit geschaut und nicht darauf, dass ich jetzt seit Monaten clean bin. Habt ihr schon mal die MPU hinter euch gebracht, wenn ihr neu in der Substitution wart? Was muss man genau zeigen, dass man „wirklich stabil“ ist? Und gibt’s Tipps, wie man das mit den ständigen Kontrollen und dem Angst‑Gedankengang, wieder Rückfall zu riskieren, klar bekommt? Ich will jetzt echt nur ein Stück Normalität zurück, das Auto wäre dafür ein riesiger Schritt. Alle, die das schon durchgemacht haben, würde mich interessieren, wie ihr die Unterlagen vorbereitet habt und ob ihr meint, dass die 6‑Monate‑Clean‑Zeit reicht, um die Gutachter zu überzeugen. Danke. 🙏
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