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Öffentlich lesbarer Thread

Was tun, wenn sie nach einem kurzen Absturz wieder „alles“ aus den Augen verliert

Wir hatten gestern Abend einen kleinen Rückfall – meine Tochter hat plötzlich wieder eine Nacht mit viel Alkohol hinter sich und das Essen komplett vergessen. Sie kam am Morgen völlig benommen zurück, weinte und hat gesagt, dass sie einfach nicht mehr weiter weiß. Ich hab sofort versucht, das Ganze analytisch zu durchblicken, weil das ja mein Ding ist, aber ich merkte, wie schnell das in Luft aufgelöst ist, wenn ich ihr nur mit Fakten antworte. Meine Frau hat sofort mit einer Umarmung reagiert, ich dagegen wollte ihr einen Plan aufzwingen. Jetzt sitze ich hier und frage mich, wie ich den Spagat zwischen „strukturieren“ und „einfach nur da sein“ schaffen kann, ohne dass ich mich dabei selbst verliere. Gibt’s einen kleinen Schritt, den man in so einem Moment umsetzen kann, der nicht sofort wie ein neues Therapiekonstrukt wirkt, sondern eher wie ein kurzer Anker? Ich bin echt ratlos. Danke.
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