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Öffentlich lesbarer Thread

Gabapentin und das Aufwachen nach der Nacht im Park – hat das bei euch geklappt

Ich brauch mal eure Meinung zu was, das mich seit ein paar Wochen beschäftigt. Letzten Freitag, nach der Vorlesung in der Uni, war ich mit ein paar Freund*innen im Mauerpark. Wir haben länger gequatscht, ein bisschen Tee getrunken und dann war plötzlich diese kühle Frühlingsluft da, die mich voll erinnert hat, wie ich früher nach dem Kiffen im Hinterhof lag und das Licht von den Laternen durchs Fenster fiel. Ich hab mich dann ziemlich plötzlich ziemlich müde gefühlt, fast so als wär das Herz plötzlich langsamer. Ich hab ja in der Beratung gesagt, das ich seit 1 Jahr und 1 Monat clean bin, und meine Ärztin hat mir vor ein paar Wochen Gabapentin gegen die Angst vor Rückfällen und die gelegentlichen Nervenschmerzen verordnet. Das Medikament soll ja beruhigend wirken, aber ich merke jetzt, dass ich morgens manchmal noch ein bisschen „benebel“ bin, besonders wenn ich vorher spät abends im Park war und die Kälte mich wach gehalten hat. Hat das bei euch so ein „nach dem Aufwachen‑nach‑dem‑Park“-Gefühl? Oder ist das eher das, weil ich wieder an alte Erinnerungen dran erinnere? Ich hab versucht, die Dosis ein bisschen zu verschieben, aber die Praxis hat keinen freien Termin mehr bis Ende des Monats. Und meine Mama, die glaubt immer noch, ich sei die „Brave“, fragt ständig, warum ich plötzlich so lange im Zimmer sitze und nicht mehr „abhänge“. Ich will ja nicht wieder in alte Muster rutschen, aber das Schlafen nach so einem Abend ist manchmal echt hart. Also, kennt ihr das? Was macht ihr, wenn das Medikament euch ein bisschen träge macht, gerade wenn ihr sogar im Sommer draußen seid und eigentlich viel Energie haben wollt? Danke schonmal für eure Antworten, wallah. 🙏
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