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Öffentlich lesbarer Thread

Warum fühle ich mich gerade so ausgelaugt, obwohl ich schon 9 Monate clean bin...

Ich sitze heute im Meeting, die Luft im Büro ist stickig und jeder redet, aber irgendwie kommt mir nichts mehr klar. Ich hab das Gefühl, als ob der Kopf gerade erst ein bisschen aufgewacht ist und dann wieder in den alten Tunnel fällt. Die ganze Zeit war ich eigentlich stark – das war mein Job, mein Fokus, die ganze Zeit war das Koks‑Kick ein ständiger Begleiter, der mich in den Arbeitsmodus schiebt. Jetzt, seid 292 Tagen, muss ich mich einfach an die neue Normalität gewöhnen. Ich frage mich: Ist das normal, wenn man schon fast ein halbes Jahr clean ist und plötzlich so leer wirkt? Ich habe das Gefühl, das der Druck im Büro immer höher wird, und ohne die alte „Boost“-Dosis muss ich irgendwie anders motivieren. Vielleicht ist es einfach ein Zeichen, dass ich mich im Alltag überfordert fühle – aber dann frage ich mich, ob das auch ein Symptom von Burnout sein kann? Ich hab ja letztes Mal schon erwähnt, wie ich im Wochenend-Drive den Kopf leer hatte, weil ich keinen Koks mehr hatte. Und jetzt, an einem Montagmorgen, wirkt es fast noch stärker. Hab jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie geht ihr damit um, wenn der innere Antrieb fehlt, obwohl ihr nicht mehr Drogen konsumiert? Ich würde gern hören, wie ihr euch wieder an eure eigene Energie angepasst habt, ohne die alte Spur. Vielen Dank im Voraus!
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