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DMT‑Erlebnis nach 1 Monat trocken – ist das ein Ausweg oder ein neuer Irrweg
Morgens, gerade wenn die ersten Sonnenstrahlen durch die schmutzigen Scheiben meiner alten Dachkammer blinzeln, frage ich mich immer wieder, wo das wahre Ich steckt. Wie ich letztens in meinem Beitrag über das “Ein‑Monat‑ohne‑Whisky” geschrieben habe, ist das Leben jetzt irgendwie stiller, aber die Fragen hallen lauter.
Gestern Abend kam mir ein Artikel über DMT in die Hände – ein altes Stück Papier aus meiner Zeit als Journalist, das ich aus einer verstaubten Kiste gezogen habe. Da stand: „Die schnellste Reise ins Innere des Bewusstseins, ein kurzer Blick auf das Unendliche.“ Ich sitz hier mit meinem leeren Glas, das seit einem Monat nicht mehr klirrt, und überleg, ob das ein Weg sein könnte, das zu sehen, was ich all die Jahre vernebelt habe.
Ich habe keinen Freund, der das schon gemacht hat, und meine Tochter würde das wohl nicht gutheißen – sie meint immer, ich soll „nur das echte Leben“ leben, ohne noch mehr Chemie. Aber die Neugier hat immer noch ein bisschen Feuer. Ist das nur ein weiterer Versuch, das Loch zu füllen, das das Alkoholrauschen hinterlassen hat? Oder könnte ein kurzer Trip vielleicht zeigen, was wirklich war, was nur ein Rausch war?
Ich habe von einem kleinen DMT‑Ritual in einem ruhigen Garten gelesen, das angeblich nur ein paar Minuten dauert. Der Gedanke, in diesem Moment völlig losgelöst zu sein, reizt mich, aber gleichzeitig schaudert mich das Bild, wieder etwas zu konsumieren – egal wie klein.
Habt ihr so etwas ausprobiert, während ihr nüchtern wart? Was war euer Eindruck, war es eine „Erweiterung“ oder nur ein weiteres Ablenkungsmanöver? Ich bin... musste das grad einfach mal rauslassen.
