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Öffentlich lesbarer Thread

Neuer hier – 1 Jahr Methadon, aber immer noch das falsche Stigma

Hey, ich bin neu im Board, nenne mich hier rico_methadon_12j. Bin 48, lebe in Leipzig, arbeite im gemeinnützigen Bereich und nehm seid über ein Jahr Methadon – genau 419 Tage clean, wenn man zählen will. Alltag läuft jetzt ziemlich stabil, doch in den Selbsthilfe‑Runden fühl ich mich oft noch als „nicht sauber“, als wär das Substitutions‑Programm nicht genug. Hab das Gefühl, dass manche aus der Szene das Stigma sogar intern tragen. Wie geht ihr mit so’n Gefühl um, wenn man ja eigentlich in Behandlung ist, aber trotzdem irgendwie außen vor bleibt? Und hat jemand Tipps, wie man am Freitag‑Abend, wenn das Wochenende lockt, nicht gleich an die alte Sucht denkt? Bin gespannt auf eure Erfahrungen 😊.
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