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Öffentlich lesbarer Thread
Wenn das Badewasser plötzlich zum Verlangen wird
Von yvonne_koks_alleinvor 14 Min.💬 0❤️ 0
kurzes update:
Ich liege gerade in der Wanne, das Wasser ist genau richtig warm und ich hör das leise Plätschern, während draußen die Vögel zwitschern. Früher hätte ich in diesem Moment bestimmt an die nächste Linie gedacht, das Kribbeln in der Nase, das kurze Hochgefühl bevor alles wieder abstürzt. Heute hingegen fällt mir auf, wie gut der Duft von meinem Lavendelbadeschaum riecht – fast schon süchtig machend, aber auf eine ganz andere Weise.
Und dann dachte ich, dass das irgendwie
Komisch, oder? Dass ein einfacher Duft plötzlich so intensiv wirkt, nachdem man Jahre lang nur nach dem nächsten Kick gesucht hat. Ich grinse ein bisschen dabei, weil ich mich selbst erwische, wie ich beim Einseifen fast schon wie ein kleiner Genussmoment zelebriere, statt nach dem nächsten Rausch zu suchen. Es ist seltsam befreiend, dass mein Körper jetzt auf etwas Einfaches reagiert, das nicht zerstörend ist.
Manchmal frage ich mich, ob das der Anfang ist, dass ich wieder lerne, kleine Dinge zu genießen – ein guter Kaffee am Morgen, das Lachen meines Sohnes, das Gefühl von sauberer Haut nach der Dusche. Ich weiß, dass es noch holprig wird, aber heute Abend fühlt es sich irgendwie richtig an.
Wenn das Badewasser plötzlich zum Verlangen wird
Von yvonne_koks_allein · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
kurzes update:
Ich liege gerade in der Wanne, das Wasser ist genau richtig warm und ich hör das leise Plätschern, während draußen die Vögel zwitschern. Früher hätte ich in diesem Moment bestimmt an die nächste Linie gedacht, das Kribbeln in der Nase, das kurze Hochgefühl bevor alles wieder abstürzt. Heute hingegen fällt mir auf, wie gut der Duft von meinem Lavendelbadeschaum riecht – fast schon süchtig machend, aber auf eine ganz andere Weise.
Und dann dachte ich, dass das irgendwie
Komisch, oder? Dass ein einfacher Duft plötzlich so intensiv wirkt, nachdem man Jahre lang nur nach dem nächsten Kick gesucht hat. Ich grinse ein bisschen dabei, weil ich mich selbst erwische, wie ich beim Einseifen fast schon wie ein kleiner Genussmoment zelebriere, statt nach dem nächsten Rausch zu suchen. Es ist seltsam befreiend, dass mein Körper jetzt auf etwas Einfaches reagiert, das nicht zerstörend ist.
Manchmal frage ich mich, ob das der Anfang ist, dass ich wieder lerne, kleine Dinge zu genießen – ein guter Kaffee am Morgen, das Lachen meines Sohnes, das Gefühl von sauberer Haut nach der Dusche. Ich weiß, dass es noch holprig wird, aber heute Abend fühlt es sich irgendwie richtig an.