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Öffentlich lesbarer Thread

Frühling, Meditation und das alte Schuldgefühl...

Also, ich sitz gerade auf der kleinen Bank im Uni‑Park, die Sonne kitzelt fast schon meine Augen und ich habe meine neue Meditations‑App wieder auf dem Handy geöffnet. Seit etwa fünf Monaten bin ich clean, das fühlt sich manchmal an wie ein langer, aber doch machbarer Spaziergang durch den Campus. Trotzdem gibt’s Momente, in denen das alte Schuldgefühl plötzlich hochkommt, besonders wenn ich das Lachen von anderen höre, die draußen ein Bier im Biergarten genießen. Gestern hab ich beim Spaziergang an einer Gruppe von Freunden vorbeigeschaut, die laut "Happy Hour" riefen. Meine Mutter hat mir letzte Woche wieder ein Gespräch über meine "Psychose‑Angst" angedroht, und ich spürte sofort dieses beklemmende Ziehen im Hals. Ich dachte mir: "Warum kann ich nicht einfach in mich gehen, beten und meditieren, ohne dass die Familie mich immer wieder erinnert?" Inshallah finde ich da irgendwann einen Weg, das alles zu akzeptieren, ohne dass ich mich selbst verurteile. Ich habe versucht, das Gefühl mit einer kurzen Atemübung zu beruhigen, aber dann kam plötzlich dieser Gedanke, dass ich vielleicht doch irgendwann wieder zu meinem alten Muster zurückkehren könnte, weil ich mich so einsam fühle im Moment, wenn ich meine Gefühle nicht teilen kann. Ich habe das Gefühl, dass... Und jetzt frage ich euch: Wie geht ihr mit solchen "Ich‑bin‑nicht‑perfekt‑aber‑ich‑versuche‑es‑trotzdem"-Momenten um, wenn das Wetter schön ist und die Welt um einen herum so lebendig wirkt, aber die innere Stimme trotzdem Zweifel säht? 🙏😊❤️
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