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Der alte Schunkel‑Lied‑Trigger – wer kennt das
kurzes update:
boah, Heute Mittag war ich wieder mit Buster am Deich, die Sonne brennt ein bisschen, Wind weht vom Hafen. Auf einmal hör ich aus der Ferne das leise Summen von 'Moin, Moin' – so ein altes Seemannslied, das früher immer im Hinterzimmer von der Kneipe gespielt wurde, wenn die Kälte kam. Ka, das hat mich sofort zurück in die Nächte mit Korn und Bier geschleudert.
Ich stand da, die Leine locker, und dachte: „Jetzt mach ich wieder das –“ und dann war da dieser Moment, wo das Herz ein bisschen schneller klopft, aber ich hab mich zurückgezogen, weil ich ja seit 11 Monaten clean bin. Wie ich neulich im Post „Deichduft und das alte Verlangen“ geschrieben habe, hilft mir der Spaziergang meistens. Aber Musik, das ist ein anderer Kerl.
Hab ich das jetzt irgendwie zu laut im Kopf? Oder reicht es, einfach weiter zu gehen, bis das Lied verpufft? Ich habe versucht, laut zu summen, um das Original zu übertönen. Das klang eher nach 'huh' und Buster hat mich nur angestarrt. Vielleicht soll ich mir ne Playlist mit alten Seemannsgarn bauen, die keine Erinnerung an das Verlangen weckt.
Habt ihr so einen musikalischen Auslöser, der euch plötzlich zurückwirft? Wie geht ihr damit um, wenn das alte Lied plötzlich aus dem Nebel auftaucht? Ich bin gespannt, was ihr so erlebt habt. ❤️
