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Öffentlich lesbarer Thread

Bier nach Koks‑Abstinenz – hilft das wirklich?

Ich hab gerade meinen ersten Feierabend‑Drink seit fast vier Monaten in der Hand – ein leichtes Pils, nichts Aufregendes. Und plötzlich wird mir klar, wie oft ich vorher das Bier nur als „Abschalten“ benutzt habe, um das Koks‑Rauschen zu überdecken. Der Gedanke, dass Alkohol jetzt vielleicht die neue Funktionsdroge wird, macht mir echt Angst. In der Gastro‑Szene war das weiße Pulver immer das geheime „Boost“ für den Schichtdienst, aber jetzt, wo ich clean bin, greife ich automatisch zum Glas, wenn ich nach einem stressigen Tag im Service‑Team nach Hause komme. Ich weiß, dass ein bisschen Bier nach Feierabend okay sein kann, aber bei mir fühlt es sich fast wie ein Ersatzritual an. Habt ihr das auch schon erlebt, dass das erste Getränk nach Wochen oder Monaten der Abstinenz plötzlich mehr Bedeutung bekommt? Ich merk, dass ich beim Anstoßen jetzt viel mehr auf das Gefühl achte – ist das nur meine Einbildung oder merkt ihr das auch? Und wie geht ihr damit um, wenn das Glas plötzlich zum Auslöser wird, anstatt zu einem entspannten Begleiter? Ich will nicht zurück in die Spirale, aber das Verlangen nach „etwas“ am Ende des Tages wächst gerade total. Vielleicht hilft ja ein kurzer Austausch, wie ihr das Balance‑Problem löst, ohne wieder in die alte Falle zu tappen. 🙏
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