Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben,
antworten und die Tools nutzen.
Viele Funktionen sind schon ohne Login nutzbar, Premium ist optional.
🔒 100% anonym🙈 Kein Klarname🛡️ DSGVO-konform
📊 Transparenz vor dem Login: Das ist kostenlos, das ist optional.
🆓Kostenlos ohne Login
Soforthilfe und Basis-Werkzeuge direkt nutzbar
Community vor dem Login anschauen
Kein Klarname noetig, anonym starten
🔓Mit Login (weiterhin kostenlos)
Eintraege und Plaene sicher speichern
Verlaeufe und Fortschritt ueber Zeit sehen
Passende Community-Bereiche und Kontakte nutzen
Optional ⭐
⭐Premium optional
Unbegrenzte KI-Token-Nutzung fuer KI-Coaches und KI-Tools
Mehr Tiefe bei Analysen, Coaching und Begleitung
Erweiterte Auswertungen, Exporte und Premium-Module
Optional: 9,99 EUR monatlich oder 79 EUR jaehrlich
Alternativ via Aktivitaetspunkte in der Community freischaltbar
Öffentlich lesbarer Thread
Wenn der Schnaps plötzlich mehr wie ein Abschied klingt…
Von ines_witwevor 1 Std.💬 0❤️ 0
Ich sitz hier am Küchentisch, es ist schon spät, das Licht ist gedimmt und draußen hört man das entfernte Rauschen der Bahn. Gestern Abend kam mein Sohn mit einem Gläschen Whisky nach Hause, weil er meinte, er müsse „etwas zum Einschlafen“ haben nach einem langen Tag Arbeit – und weil er die Sorgen, die er auf die Straße mitnimmt, irgendwie „runterschütten“ will. Ich hab nur halb zugehört, weil meine Gedanken schon wieder bei meinem Mann waren, der letztes Jahr an einer Fentanyl‑Überdosis gestorben ist. Der Gedanke, dass er vielleicht heute noch ein bisschen schneller draufgekommen wäre, wenn ich das Nasenspray mit dem Naloxon früher verpasst hätte, lässt mich immer noch zittern.
Jetzt sitz ich da mit meinem leeren Glas, weil ich keinen Alkohol mehr trinke – zu schwer, zu viele Erinnerungen, zu viel Wut, dass ich das nie verhindern konnte. Und mein Sohn, der immer noch in seinem Zimmer sitzt, halb betrunken, zockt und raucht, redet plötzlich über „die Zukunft“ und wie er sich ein besseres Leben vorstellen kann, wenn er nur sauber bleibt. Ich will ihm glauben, will ihm helfen, aber jedes Mal, wenn ich an das Glas denke, fühle ich mich, als ob ich wieder das kleine Stück Kontrolle verlieren würde, das ich noch habe.
Habt ihr schon mal das Gefühl gehabt, dass ein Schluck Alkohol plötzlich mehr wie ein Abschied klingt, statt wie ein Trost? Wie geht ihr damit um, wenn das eigene Trinkverhalten plötzlich mit den Erinnerungen an den Verlust verknüpft ist und ihr euren Kindern trotzdem nicht das Gefühl geben wollt, ihr seid nur das „traurige„ Elternteil? Ich würde gern hören, ob jemand hier einen Weg gefunden hat, mit diesem Zwiespalt zu leben, ohne dass er einen komplett zerreißt. Danke.
Wenn der Schnaps plötzlich mehr wie ein Abschied klingt…
Von ines_witwe · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich sitz hier am Küchentisch, es ist schon spät, das Licht ist gedimmt und draußen hört man das entfernte Rauschen der Bahn. Gestern Abend kam mein Sohn mit einem Gläschen Whisky nach Hause, weil er meinte, er müsse „etwas zum Einschlafen“ haben nach einem langen Tag Arbeit – und weil er die Sorgen, die er auf die Straße mitnimmt, irgendwie „runterschütten“ will. Ich hab nur halb zugehört, weil meine Gedanken schon wieder bei meinem Mann waren, der letztes Jahr an einer Fentanyl‑Überdosis gestorben ist. Der Gedanke, dass er vielleicht heute noch ein bisschen schneller draufgekommen wäre, wenn ich das Nasenspray mit dem Naloxon früher verpasst hätte, lässt mich immer noch zittern.
Jetzt sitz ich da mit meinem leeren Glas, weil ich keinen Alkohol mehr trinke – zu schwer, zu viele Erinnerungen, zu viel Wut, dass ich das nie verhindern konnte. Und mein Sohn, der immer noch in seinem Zimmer sitzt, halb betrunken, zockt und raucht, redet plötzlich über „die Zukunft“ und wie er sich ein besseres Leben vorstellen kann, wenn er nur sauber bleibt. Ich will ihm glauben, will ihm helfen, aber jedes Mal, wenn ich an das Glas denke, fühle ich mich, als ob ich wieder das kleine Stück Kontrolle verlieren würde, das ich noch habe.
Habt ihr schon mal das Gefühl gehabt, dass ein Schluck Alkohol plötzlich mehr wie ein Abschied klingt, statt wie ein Trost? Wie geht ihr damit um, wenn das eigene Trinkverhalten plötzlich mit den Erinnerungen an den Verlust verknüpft ist und ihr euren Kindern trotzdem nicht das Gefühl geben wollt, ihr seid nur das „traurige„ Elternteil? Ich würde gern hören, ob jemand hier einen Weg gefunden hat, mit diesem Zwiespalt zu leben, ohne dass er einen komplett zerreißt. Danke.