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Öffentlich lesbarer Thread
Ein Monat ohne Whisky – was bleibt
Von dritteReihevor 3 Std.💬 0❤️ 0
Es ist genau seit ein paar Wochen her, da bin ich wieder auf dem Balkon, die Luft kühler als die Nacht, die sich über der Stadt zurckt. Kein Glas in der Hand, doch mein Kopf drängt einen Moment lang zu Boden. Es ist selten, das ich nach acht Monaten ohne Alkohol wirklich noch von ihm normale Menschen spreche. Sie denken drin, dass man ja nur noch ein paar Monate weglaufen kann – aber das fühlt sich anders an, wenn es schon länger her ist.
Zahlen sind gut, aber es geht hier nicht um eine einfache Chronik. Es ist, als hätte eine ganze Welt in mir plötzlich verschwunden. War der Whisky nicht einfach nur ein Getränk? Oder war es jemand, der mir sagte, ich solle mich davon fernhalten? Oder war da etwas anderes – ein Schmerz, ein Gedanke, den ich niemandem noch erfahren habe?
Ich frage mich, ob ich mich manchmal besser fühle, wenn ich auf meinem Balkon sitze, die Stadt hinter mir und das Licht langsam aufgeht. Oder ob es ein anderes Signal ist, das ich nicht höre – ein Bemühen, wieder ins Boot zu gehen.
Es gibt Tage, an denen der Druck leicht drückt. Manche abends, wenn das Radio leise summt oder der Wind durch die Bäume rauscht, werden mir plötzlich die Tränen ins Auge. Aber dann erinnere ich mich daran, wie wichtig es ist, nicht aufzugeben – nicht ob ich etwas Un Lösungtestes mache, sondern einfach nur existiere.
Was ist jetzt? Bleibe ich doch noch sauber? Oder ist es Zeit, mich damit auseinanderzusetzen, was passiert ist? Ich weiß nicht, aber ich glaube, dass dieser Monat ein wichtiger Moment war – ein Hindernis, das ich nicht überspringen kann.
Wie sieht es bei euch aus, wenn ihr auch mal aufgebrüht habt und keine Lust mehr habt? Oder wenn ihr einfach nur eure eigenen Fragen teilt? Es gibt nichts Schlimmeres als ein Gefühl, das zu lange gebeibt.
Ein Monat ohne Whisky – was bleibt
Von dritteReihe · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Es ist genau seit ein paar Wochen her, da bin ich wieder auf dem Balkon, die Luft kühler als die Nacht, die sich über der Stadt zurckt. Kein Glas in der Hand, doch mein Kopf drängt einen Moment lang zu Boden. Es ist selten, das ich nach acht Monaten ohne Alkohol wirklich noch von ihm normale Menschen spreche. Sie denken drin, dass man ja nur noch ein paar Monate weglaufen kann – aber das fühlt sich anders an, wenn es schon länger her ist.
Zahlen sind gut, aber es geht hier nicht um eine einfache Chronik. Es ist, als hätte eine ganze Welt in mir plötzlich verschwunden. War der Whisky nicht einfach nur ein Getränk? Oder war es jemand, der mir sagte, ich solle mich davon fernhalten? Oder war da etwas anderes – ein Schmerz, ein Gedanke, den ich niemandem noch erfahren habe?
Ich frage mich, ob ich mich manchmal besser fühle, wenn ich auf meinem Balkon sitze, die Stadt hinter mir und das Licht langsam aufgeht. Oder ob es ein anderes Signal ist, das ich nicht höre – ein Bemühen, wieder ins Boot zu gehen.
Es gibt Tage, an denen der Druck leicht drückt. Manche abends, wenn das Radio leise summt oder der Wind durch die Bäume rauscht, werden mir plötzlich die Tränen ins Auge. Aber dann erinnere ich mich daran, wie wichtig es ist, nicht aufzugeben – nicht ob ich etwas Un Lösungtestes mache, sondern einfach nur existiere.
Was ist jetzt? Bleibe ich doch noch sauber? Oder ist es Zeit, mich damit auseinanderzusetzen, was passiert ist? Ich weiß nicht, aber ich glaube, dass dieser Monat ein wichtiger Moment war – ein Hindernis, das ich nicht überspringen kann.
Wie sieht es bei euch aus, wenn ihr auch mal aufgebrüht habt und keine Lust mehr habt? Oder wenn ihr einfach nur eure eigenen Fragen teilt? Es gibt nichts Schlimmeres als ein Gefühl, das zu lange gebeibt.