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Öffentlich lesbarer Thread
Warum habe ich das Gefühl, immer ein Zwischenschritt zu sein
Von niewiedervor 3 Std.💬 0❤️ 0
Hey Leute, ich hab da was auf dem Herzen, was mich seit Tagen beschäftigt. Ich bin mir nicht sicher, ob das hier überhaupt der richtige Platz ist, aber ich muss irgendwie gehört werden, oder zumindest jemand, der weiß, wovon ich rede.
Also, ich bin seit ziemlich lange in der WG und muss mich jeden Tag um alles kümmern – was eigentlich nicht mein Job ist. Völlig normal, oder? Ich schlange die Papiere, wische die Fliesen, koch wann immer jemand hat Bauchschmerzen. Und dann gibt's die Mutter, die immer wieder anruft, obwohl ich ihr gesagt habe, dass ich nicht mehr in der Nähe bin. Die Stimme von ihr auf dem Handy klingt immer dieselbe, kalt und wenn‑dann fast tröstlich, wenn sie nicht gerade über ihre eigene Drogenabhängigkeit spricht.
Ich weiß, das klingt nach Drama, aber was fehlt mir stark ist das Gefühl, wirklich etwas zu tun, nicht nur zu warten, als hätte ich irgendwas zu tun, bevor alles vorbei ist. Ich fühle mich wie ein Zwischenschritt – zwischen ihrer Sucht und meinem eigenen Leben, ohne je wirklich zu “durchkommen”.
Wie schafft ihr es, euch nicht komplett zu verlieren, wenn ihr ständig in der “Lasten”- Rolle stand? Und was macht ihr, wenn ihr das Gefühl habt, ihr könnt nicht mehr? Ich will nicht nur backte, dass ich nicht alles alleine mache, ich will verstehen, ob das, was ich fühle, normal ist oder ob ich „zu viel“ mitnehme.
Danke, dass ihr hier seid. 🙏
Warum habe ich das Gefühl, immer ein Zwischenschritt zu sein
Von niewieder · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Hey Leute, ich hab da was auf dem Herzen, was mich seit Tagen beschäftigt. Ich bin mir nicht sicher, ob das hier überhaupt der richtige Platz ist, aber ich muss irgendwie gehört werden, oder zumindest jemand, der weiß, wovon ich rede.
Also, ich bin seit ziemlich lange in der WG und muss mich jeden Tag um alles kümmern – was eigentlich nicht mein Job ist. Völlig normal, oder? Ich schlange die Papiere, wische die Fliesen, koch wann immer jemand hat Bauchschmerzen. Und dann gibt's die Mutter, die immer wieder anruft, obwohl ich ihr gesagt habe, dass ich nicht mehr in der Nähe bin. Die Stimme von ihr auf dem Handy klingt immer dieselbe, kalt und wenn‑dann fast tröstlich, wenn sie nicht gerade über ihre eigene Drogenabhängigkeit spricht.
Ich weiß, das klingt nach Drama, aber was fehlt mir stark ist das Gefühl, wirklich etwas zu tun, nicht nur zu warten, als hätte ich irgendwas zu tun, bevor alles vorbei ist. Ich fühle mich wie ein Zwischenschritt – zwischen ihrer Sucht und meinem eigenen Leben, ohne je wirklich zu “durchkommen”.
Wie schafft ihr es, euch nicht komplett zu verlieren, wenn ihr ständig in der “Lasten”- Rolle stand? Und was macht ihr, wenn ihr das Gefühl habt, ihr könnt nicht mehr? Ich will nicht nur backte, dass ich nicht alles alleine mache, ich will verstehen, ob das, was ich fühle, normal ist oder ob ich „zu viel“ mitnehme.
Danke, dass ihr hier seid. 🙏