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Koks im Job – Wenn der Stress zur „Funktionsdroge“ wird

Morgens steh ich jetzt schon um halb acht auf, mach mir nen Kaffee und überleg, ob ich heute wieder in den „High‑Performance“-Modus schalten soll. Vor 5 Monaten hab ich endlich den Cut geschafft – 156 Tage clean, das fühlt sich an wie ein kleiner Sieg, aber die Gedanken kommen immer wieder zurück, besonders wenn ich an meine alten Schichten hinter der Bar denke. Damals war das Klirren der Gläser, das grelle Licht und der ständige Druck, immer perfekt zu sein, die perfekte Brutstätte für Koks. Ich hab mich nie als „Süchtige“ gesehen, eher als jemand, der einfach nur die Energie braucht, um den Laden am Laufen zu halten. Und dann kam das Gefühl, dass ich ohne das „Boost“ nicht mehr mithalten kann – das hat mich erst mal nciht so stark getroffen, weil ich dachte, das ist ja nur ein Job‑Ding, nichts Persönliches. Jetzt, wo ich in einem Büro jobbe, wo der Stress eher aus Deadlines und endlosen Mails besteht, frage ich mich: Wie viele von euch nutzen Koks oder ähnliche Substanzen, um im Beruf zu funktionieren, ohne dass es jemand merkt? Ich sehe Kollegen, die scheinbar immer „on“ sind, und frage mich, ob das nur Koffein ist oder ob da noch mehr dahinter steckt. Habt ihr das Gefühl, dass die Sucht im Arbeitsumfeld unsichtbar bleibt, weil sie als Leistungssteigerung getarnt wird? Und wie geht ihr mit diesen Gedanken um, wenn ihr mal wieder das Verlangen spürt, einfach nur kurz zu „boostern“? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und Tipps, danke. 😊
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