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Öffentlich lesbarer Thread

Warum fühl ich mich so nur, wenn er nicht da ist

Also, das war gestern. Ich hab versucht, mich in die Hausaufgaben zu stürzen, weil mein Wortkram im Kopf herumschwirrt, aber dann kam mein Vater laut vom Arbeitszimmer, mit der alten Flasche in der Hand. Er hat mich mit einem Scherz gefragt, ob ich vielleicht bald Alkoholkurse anbieten will, weil der Verein in der Nähe ist. Ich hab nur seine Augen gesehen, die sich nach meinem Lächeln vermissten, als meine Mutter versucht hat, das Familienleben wieder richtig zu kriegen. Ich hab ihm gesagt: „Nirgendwas, ich mach nur mein Ding.“ Und dann, plötzlich, kam die Stille und ich hängte die Schultern, fühl mich völlig überschattet. Was ich nicht versteh, ist dieses Gefühl, als würde ich überall verwechseln: Ich sitz da, ich bin normal, und gleichzeitig bin ich doch der Grund, warum die ganze Familie im Wirrwarr ist. Ich hab schon oft das Gefühl, die einzige Stütze zu sein, und jetzt frage ich mich, ob ich das eigentlich will. Ich hab gesehen, wie meine Schwester in der Schule plötzlich lacht, obwohl sie in der Nähe meines Vaters immer so beunruhigt war. Warum kill ich nicht einfach die ganze Lichtung, damit er abends nicht noch einen weiteren Abcde mit sich aufguss? Ich will nicht, dass ich später gleichzeitig die Schuld habe. Ich will erst verstehen, wann ich zwischen Leichtigkeit und Scheitern bin. Was erlebt ihr, wenn euer Partner oder Elternteil diese Art von Abhängigkeit hat? Danke, wenn ihr einen Rat habt, oder einfach nur ein Gefühl teilt. ❤️
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