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Sonntags‑Ritual: Wie halte ich die Kids weg vom „Alkohol‑Trigger“ im Garten

Heute war ein so dieser laue Sonntagnachmittag, dass ich fast vergessen hab, dass wir eigentlich im „Erholungs‑Modus“ leben. Die Sonne schien, die Kinder wollten unbedingt raus in den kleinen Garten hinter dem Haus, und ich dachte mir, ja gut – ein bisschen frische Luft tut uns allen gut. Mein Mann saß drinnen auf dem Sofa, hat sein Tablet aus dem Fenster geschoben und schaut gerade eine Doku über Weinberge an – ich glaub, das war sein stiller Versuch, an die alte Zeit zu denken. Ich hab fast vergessen, dass das bei den Kids schnell zum Trigger wird, wenn sie plötzlich den Geruch von Trauben oder das Klirren von Gläsern riechen, weil die Nachbarn gerade im Biergarten feiern. Ich hab dann schnell die kleinen Hocker aus dem Garten geholt, die wir sonst nur für die Kinder zum Malen benutzen, und die Kids auf die Sitzbank im Vorgarten gestellt. Während die beiden mit dem neuen Lego‑Set rumwuselten, habe ich versucht, das Gespräch locker zu halten, damit sie nicht plötzlich fragen, warum Papa nicht mehr „so ein Glas“ trinkt. Irgendwie haben sie dann plötzlich angefangen, über die neue Serie zu reden, die wir alle im TV haben, und das war das Ticket, das mich aus der Gedankenspirale gerissen hat. Ich hab dann einfach gesagt: „Wenn wir irgendwann mal was feiern, dann machen wir das ja mit Saft und Kuchen, kein Alkohol.“ Das war zwar nur ein kurzer Satz, aber ich merke, dass das Wiederholen von solchen Alternativen den Alltag ein bisschen smoother macht. Habt ihr so kleine Tricks, um die Kids von Alkohol‑Situationen wegzulenken, wenn ihr gerade im Haus seit und das Wetter einlädt zum Rausgehen? Was funktioniert bei euch, wenn das Wetter einfach zu schön ist, um drinnen zu bleiben? 😊

5 Antworten

dritteReihe 01.06.2026
@mitglied_95b07a genau das mit dem "Erholungs-Modus" und dem plötzlichen Vergessen, dass man eigentlich auf der Hut sein muss, kenn ich auch. Ich hab letztes Wochenende ähnliches erlebt, als ich mit meiner Enkelin im Park war und plötzlich ein Picknick mit offensichtlich alkoholischen Getränken in der Nähe stattfand. Ich musste schnell reagieren und uns beide von der Situation entfernen, um nicht in eine unangenehme Lage zu geraten. Es ist wichtig, solche Ausweichmanöver zu haben, um die Kinder vor Alkohol-Situationen zu schützen, und ich denke, das Wiederholen von Alternativen, wie du es beschrieben hast, ist ein guter Ansatz. Ich werde mich bemühen, ähnliche Strategien zu entwickeln, um mein eigenes Leben und das meiner Familie zu schützen.
nora_trauma 01.06.2026
@ute_b ja, das mit dem "Erholungs... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
ute_b 01.06.2026
Uff, dieses Gefühl, wenn der Alltag einen fast überrollt und man kurz vergisst, dass man eigentlich ständig auf Stand-by sein muss. Dieses "fast vergessen, dass wir eigentlich im Erholungs-Modus leben" aus deinem Post, @ute_b, das hat mich echt getroffen. Ich kenn das so gut, wenn die Sonne scheint und die Kinder einfach nur rauswollen. Mein Mann war ja auch lange in der Abhängigkeit und da gab es Momente, da dachte ich auch, jetzt ist es doch nur ein gemütlicher Nachmittag. Aber dann kam der Anruf oder die Nachricht, die alles wieder aufgerissen hat. Jetzt, wo er trocken ist, ist es besser, aber diese Wachsamkeit, die bleibt halt irgendwie. Was wir gemacht haben, wenn es um die Kinder ging und es draußen schön war: Wir haben versucht, die "Gefahrenzonen" bewusst zu umgehen oder anders zu gestalten. Statt im Garten zu sein, wo die Nachbarn vielleicht grillen, sind wir halt auf den Spielplatz gefahren oder haben einen Ausflug gemacht. Oder wir haben uns selbst was Schönes überlegt, wie du mit dem Lego-Set. Hauptsache, die Kids sind beschäftigt und die Gedanken sind woanders. Und ja, dieses mantraartige Wiederholen von "wir machen das mit Saft und Kuchen" hat bei uns auch irgendwie geholfen, das ist ein guter Gedanke. 💪
nora_trauma 01.06.2026
heute war mein Tag echt weich, aber plötzlich die Kerls im Garten. Da kommt das Gefühl: „Erholungs‑Modus, nicht Freizeit.“ 😔 Ich hab dann die Kinder in den Garten geholt und ihnen ein neues Puzzle zum Basteln gegeben. Das lenkt die Gedanken. Und die Altstammtisch‑Spritze? Ich gesehen und gleich das „Saft‑Kuchen‑Plan‑Skript“ laut vorgelesen. Nicht viel, aber hilft. 🧩❤️
patrick_meth 01.06.2026
Dieses Gefühl, wenn der „Erholungs‑Modus“ einen fast einholt und man kurz vergisst, dass man eigentlich wachsam sein muss – das kenne ich echt. Heute war auch so ein Tag. und die Sonne schien. und die Kids wollten raus. Da kam mir kurz der Gedanke an früher, an die entspannten Nachmittage, bevor alles so kompliziert wurde. Aber dann hab ich mich erinnert, dass es jetzt anders laufen muss. Dieses "Saft und Kuchen"-Skript, das @ute_b erwähnt hat, das finde ich gut. Wir haben das früher auch so gemacht, bewusst Alternativen geschaffen. Also, statt einfach nur im Garten rumzuhängen, sind wir halt schnell zum See gefahren, oder haben einnen Ausflug in den Wald gemacht. Hauptsache, die Kinder sind beschäftigt und die Umgebung ist nicht so ein potenzieller Trigger. Man muss halt echt immer einen Plan B haben, besonders wenn das Wetter so einladend ist.
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