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Warum ist es so schwer, mich selbst zu finden?

Ich sitze hier am Montagmorgen und frage mich, ob ich jemals wieder ich selbst sein werde. Die Dissoziationen kommen und gehen, aber das Gefühl, mich selbst zu verlieren, bleibt. Ich hab früher dachte, dass Nüchternheit alles besser machen würde, aber jetzt ist es manchmal noch schwerer. Ich meine, ich bin jetzt seit 1 Jahr clean, aber ich weiß nicht, ob ich jemals wieder so normal sein werde wie andere. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich fühle mich so verloren... 💔

1 Antworten

tobi_scrollt_nicht_mehr vor 4 Tagen
Sina, ich hab das Gefühl, dass die Nüchternheit manchmal mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet. Ich erinnere mich, wie ich letztens in meinem Post über den 30‑Tage‑Detox gesprochen hab – der Kopf fühlte sich plötzlich so frei, aber gleichzeitig war alles so laut. Das ist normal, dass das Gehirn erst neu lernen muss, was „normal“ ist. Ich kenne das noch, weil ich selbst seit ein paar Monaten clean bin. Manchmal fehlt mir das alte „Stimmungs‑Kick“. Aber diese Leere kann man mit kleinen Ritualen füllen, z. B. ein kurzes Journaling vor dem Schlafen. Das hilft mir, mich zu verankern. 💭😊
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