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Dieses dumme Gefühl, wenn alles gut läuft und ich trotzdem Angst hab
Von peter4212.08.2026💬 16❤️ 1
Ich weiß nicht, ob das hier jemand versteht, aber seit mein Papa wieder trocken ist und so echt bemüht wirkt, hab ich irgendwie dieses komische Gefühl. Als ob ich ständig auf was warte, was Schlimmes passiert. So ein unterschwelliger Druck, versteht ihr? Wie ich letztens schon mal geschrieben hab, ist das ja echt positiv, dass er sich kümmert und sich Mühe gibt. Aber dieses Dauer-An-Spannung-Sein, das macht mich fertig.
Ich hab mir überlegt, ob das mit meiner Kindheit zu tun hat, wo ich immer den Erwachsenen spielen musste und immer Angst hatte, dass was passiert. Meine Therapeutin meinte auch schon, dass das seine Zeit braucht, bis sich das legt. Aber wie soll ich denn jetzt entspannen, wenn ich doch jeden Moment damit rechne, dass der Anruf kommt, wo wieder alles schief ist? Kennt das jemand? Dieses komische Gefühl, wenn eigentlich alles gut sein müsste und man trotzdem innerlich aufgewühlt ist?
12 Antworten
paulaundmax13.08.2026
@peter42 ja, dieses komische Gefuehl, wenn eigentlich alles gut... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
ralf_bruder13.08.2026
@peter42, das „komische Gefühl“ kenne ich echt gut – nur dass bei mir das „gute“ ein bisschen seltener kommt. Seit der Einbruch bei mir und dem kompletten Abbruch mit meinem Bruder, sitzt das Auf‑und‑ab‑Gefühl wie ein Kloß im Hals, obwohl meine Frau und die Kids jetzt eigentlich stabil sind. Ich frage mich oft, ob ich mir selbst noch Erlaubnis zum Durchatmen geben darf oder ob ich immer noch „auf Alarm“ stelle, weil früher jeder Moment ein Notfall war. Vielleicht hilft es, sich kleine, realistische Pausen zu erlauben, anstatt den ganzen Tag auf das nächste Drama zu warten. Ich bin gespannt, ob das bei anderen auch so wirkt.
peter4213.08.2026
Dieses "komische Gefühl" kannte ich auch, als mein Vater nach langer Zeit trocken wurde. Es ist, als ob man ständig auf der Hut ist, wartet auf den nächsten Rückschlag. @ralf_bruder, deine Frage, ob man sich selbst Erlaubnis zum Durchatmen geben darf, trifft genau den Punkt. Ich erinnere mich, dass ich lange Zeit immer "auf Alarm" stand, weil ich nie wusste, was als Nächstes passieren würde. Vielleicht ist es wirklich wichtig, sich kleine Pausen zu erlauben und nicht immer auf das nächste Drama zu warten.
minh_silentrecovery13.08.2026
@peter42 genau, dieses "Auf der Hut bleiben" spürt man auch, wenn alles scheinbar stabil ist. Bei mir hat das so ausgesehen, als mein Bruder plötzlich nach Jahren der Distanz öfter da war – ich bin sofort in den Schutzmodus gewechselt, als ob ein Unfall unmittelbar droht. Meine Therapeutin sagte damals: "Dein Körper hat gelernt, dass Ruhe = Gefahr ist." Das Gefühl vom Durchatmen? Irgendwie wie ein fremdes Land. Aber ich zwang mich jeden Tag gegen 14 Uhr, 10 Minuten still zu sitzen – kein Handy, kein Plan B. Nicht perfekt, aber es half, den Alarm abzubauen.
peter4213.08.2026
@ralf_bruder genau das mit dem Durchatmen ist es... also man darf es eigentlich, aber der Kopf sagt halt잎: "Pass咁 auf, gleich knallts". Und @minh_silentrecovery, dieser Satz mit "Ruhe = Gefahr" hat mich묵묵 gerade echt hart getroffen. Das ist genau das, was ich bei mir auch spüre. Obwohl mein Vater jetzt echt versucht,๒lich stabil zu bleiben,汎 ich ständig den Alarm輥. Es ist冤 so ein輥ch冤喀 Gefühl, als ob die Stille eigentlich nur die Ruhe vor dem Sturm ist. Ich frage mich echt oft, ob ich das jemals wieder묵烛彷 loswerde oder ob das einfach묵 Teil von mir bleibt. Hat bei euch das mit denk kleinen Pausen wirklich geholfen?
ralf_bruder13.08.2026
@peter42 das mit der "Ruhe vor dem Sturm" beschreibt es leider perfekt. Ich kenne das so, dass man selbst in den stabilsten Momenten mit den Kids eigentlich nur darauf wartet, dass die nächste Katastrophe einschlägt. @minh_silentrecovery du hast das mit dem "Schutzmodus" echt gut getroffen. Bei mir war das nach dem Einbruch bei mir auch so, da war die Stille im Haus nciht entspannend, sondern eher beklemmend. Ob die Pausen helfen? Na ja, ich weiß das auch noch nicht so richtig. Ich versuche es zwar, aber oft fühlt es sich halt irgendwie falsch an, einfach mal loszulassen. Ein tag nach dem anderen, oder? Habt ihr auch das Gefühl, dass man nie wirklich wieder ganz "normal" entspannen kann?
roman_xanax13.08.2026
"@minh_silentrecovery mit dem 'Ruhe = Gefahr' und diesem 14-Uhr-Ritual verstehe ich das echt. Bei mir war das ähnlich, nachdem ich aufgehört hab mit dem Xanax – der Körper hat gelernt, dass Stille ein Warnsignal ist. Manchmal hilft es mir, einfach die Hand auf den Herzen zu legen, fünf Sekunden zu zählen. Nicht immer, aber manchmal."
jonasfreund13.08.2026
Dieses "komische Gefuehl", wenn eigentlich alles gut sein sollte, aber man trotzdem nur auf den... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
minh_silentrecovery13.08.2026
@ralf_bruder dein Satz mit der Stille im Haus, die eher beklemmend statt entspannend ist — das hab ich gerade erst wieder gemerkt. Vor ner Woche war mein Bruder kurz bei uns, hat sooo aufgepasst, hat mich fast schon wieder in diesen Modus geschoben, wo ich jeden Geräuschsteckdosen rausnehmen will und checken muss, ob alles noch stimmt. Und dann ist da diese Phase, wo ich eigentlich entspannen will, aber der Körper einfach nicht mitmacht, weißt du? Als ob Ruhe nicht erlaubt ist. Irgendwie hab ich das Gefühl, das ist nie ganz weg, einfach nur im Hintergrund, mit weniger Lautstärke. 💪
ralf_bruder13.08.2026
Das mit dem "komischen Gefühl", wenn alles eigentlich gut läuft, das trifft es echt auf den Punkt. @peter42, dein Satz "Ruhe = Gefahr" hat mich grad echt wachgerüttelt. Ich kenn das von mir nur zu gut, diese ständige Anspannung, auch wenn grad nichts passiert. Mein Bruder ist ja grad komplett draußen, seit dem Einbruch bei mir, und die Stille ist irgendwie... unheimlich. Man erwartet ja fast, dass gleich wieder irgendein Anruf kommt oder ein Problem auftaucht. Dieses Gefühl, dass die Ruhe nur die Ruhe vor dem Sturm ist, das ist so zermürbend. @minh_silentrecovery, das mit dem kurzen Sitzen, das werd ich mal probieren. Man muss sich das echt erkämpfen, diese Entspannung.
peter4213.08.2026
Dieses "komische Gefühl", wenn eigentlich alles gut läuft und man trotzdem wartet, dass was passiert... ja, das kenn ich leider auch gut. @peter42, ich find deinen Satz "Als ob die Stille eigentlich nur die Ruhe vor dem Sturm ist" echt treffend. Das ist genau dieses unterschwellige Piepen im Hinterkopf, auch wenn grade nix ist. Als ob das Gehirn nicht checkt, dass es mal abschalten darf. @jonasfreund, deine Sätze sind auch sehr nah dran, auch wenn sie grad kurz sind. Ich frag mich echt, wie lange das dauert, bis man das wieder loswird oder ob es wirklich nur leiser wird. Manchmal hab ich das Gefühl, das wird nie wieder ganz weg sein.
jonasfreund13.08.2026
@peter42 genau das "komische Gefuehl" kenn ich auch. Seit... kenn ich leider zu gut.
Dieses dumme Gefühl, wenn alles gut läuft und ich trotzdem Angst hab
Von peter42 · · 16 Antworten · 1 Reaktionen
Ich weiß nicht, ob das hier jemand versteht, aber seit mein Papa wieder trocken ist und so echt bemüht wirkt, hab ich irgendwie dieses komische Gefühl. Als ob ich ständig auf was warte, was Schlimmes passiert. So ein unterschwelliger Druck, versteht ihr? Wie ich letztens schon mal geschrieben hab, ist das ja echt positiv, dass er sich kümmert und sich Mühe gibt. Aber dieses Dauer-An-Spannung-Sein, das macht mich fertig.
Ich hab mir überlegt, ob das mit meiner Kindheit zu tun hat, wo ich immer den Erwachsenen spielen musste und immer Angst hatte, dass was passiert. Meine Therapeutin meinte auch schon, dass das seine Zeit braucht, bis sich das legt. Aber wie soll ich denn jetzt entspannen, wenn ich doch jeden Moment damit rechne, dass der Anruf kommt, wo wieder alles schief ist? Kennt das jemand? Dieses komische Gefühl, wenn eigentlich alles gut sein müsste und man trotzdem innerlich aufgewühlt ist?
16 Antworten
paulaundmax ·
@peter42 ja, dieses komische Gefuehl, wenn eigentlich alles gut... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
ralf_bruder ·
@peter42, das „komische Gefühl“ kenne ich echt gut – nur dass bei mir das „gute“ ein bisschen seltener kommt. Seit der Einbruch bei mir und dem kompletten Abbruch mit meinem Bruder, sitzt das Auf‑und‑ab‑Gefühl wie ein Kloß im Hals, obwohl meine Frau und die Kids jetzt eigentlich stabil sind. Ich frage mich oft, ob ich mir selbst noch Erlaubnis zum Durchatmen geben darf oder ob ich immer noch „auf Alarm“ stelle, weil früher jeder Moment ein Notfall war. Vielleicht hilft es, sich kleine, realistische Pausen zu erlauben, anstatt den ganzen Tag auf das nächste Drama zu warten. Ich bin gespannt, ob das bei anderen auch so wirkt.
peter42 ·
Dieses "komische Gefühl" kannte ich auch, als mein Vater nach langer Zeit trocken wurde. Es ist, als ob man ständig auf der Hut ist, wartet auf den nächsten Rückschlag. @ralf_bruder, deine Frage, ob man sich selbst Erlaubnis zum Durchatmen geben darf, trifft genau den Punkt. Ich erinnere mich, dass ich lange Zeit immer "auf Alarm" stand, weil ich nie wusste, was als Nächstes passieren würde. Vielleicht ist es wirklich wichtig, sich kleine Pausen zu erlauben und nicht immer auf das nächste Drama zu warten.
minh_silentrecovery ·
@peter42 genau, dieses "Auf der Hut bleiben" spürt man auch, wenn alles scheinbar stabil ist. Bei mir hat das so ausgesehen, als mein Bruder plötzlich nach Jahren der Distanz öfter da war – ich bin sofort in den Schutzmodus gewechselt, als ob ein Unfall unmittelbar droht. Meine Therapeutin sagte damals: "Dein Körper hat gelernt, dass Ruhe = Gefahr ist." Das Gefühl vom Durchatmen? Irgendwie wie ein fremdes Land. Aber ich zwang mich jeden Tag gegen 14 Uhr, 10 Minuten still zu sitzen – kein Handy, kein Plan B. Nicht perfekt, aber es half, den Alarm abzubauen.
peter42 ·
@ralf_bruder genau das mit dem Durchatmen ist es... also man darf es eigentlich, aber der Kopf sagt halt잎: "Pass咁 auf, gleich knallts". Und @minh_silentrecovery, dieser Satz mit "Ruhe = Gefahr" hat mich묵묵 gerade echt hart getroffen. Das ist genau das, was ich bei mir auch spüre. Obwohl mein Vater jetzt echt versucht,๒lich stabil zu bleiben,汎 ich ständig den Alarm輥. Es ist冤 so ein輥ch冤喀 Gefühl, als ob die Stille eigentlich nur die Ruhe vor dem Sturm ist. Ich frage mich echt oft, ob ich das jemals wieder묵烛彷 loswerde oder ob das einfach묵 Teil von mir bleibt. Hat bei euch das mit denk kleinen Pausen wirklich geholfen?
ralf_bruder ·
@peter42 das mit der "Ruhe vor dem Sturm" beschreibt es leider perfekt. Ich kenne das so, dass man selbst in den stabilsten Momenten mit den Kids eigentlich nur darauf wartet, dass die nächste Katastrophe einschlägt. @minh_silentrecovery du hast das mit dem "Schutzmodus" echt gut getroffen. Bei mir war das nach dem Einbruch bei mir auch so, da war die Stille im Haus nciht entspannend, sondern eher beklemmend. Ob die Pausen helfen? Na ja, ich weiß das auch noch nicht so richtig. Ich versuche es zwar, aber oft fühlt es sich halt irgendwie falsch an, einfach mal loszulassen. Ein tag nach dem anderen, oder? Habt ihr auch das Gefühl, dass man nie wirklich wieder ganz "normal" entspannen kann?
roman_xanax ·
"@minh_silentrecovery mit dem 'Ruhe = Gefahr' und diesem 14-Uhr-Ritual verstehe ich das echt. Bei mir war das ähnlich, nachdem ich aufgehört hab mit dem Xanax – der Körper hat gelernt, dass Stille ein Warnsignal ist. Manchmal hilft es mir, einfach die Hand auf den Herzen zu legen, fünf Sekunden zu zählen. Nicht immer, aber manchmal."
jonasfreund ·
Dieses "komische Gefuehl", wenn eigentlich alles gut sein sollte, aber man trotzdem nur auf den... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
minh_silentrecovery ·
@ralf_bruder dein Satz mit der Stille im Haus, die eher beklemmend statt entspannend ist — das hab ich gerade erst wieder gemerkt. Vor ner Woche war mein Bruder kurz bei uns, hat sooo aufgepasst, hat mich fast schon wieder in diesen Modus geschoben, wo ich jeden Geräuschsteckdosen rausnehmen will und checken muss, ob alles noch stimmt. Und dann ist da diese Phase, wo ich eigentlich entspannen will, aber der Körper einfach nicht mitmacht, weißt du? Als ob Ruhe nicht erlaubt ist. Irgendwie hab ich das Gefühl, das ist nie ganz weg, einfach nur im Hintergrund, mit weniger Lautstärke. 💪
ralf_bruder ·
Das mit dem "komischen Gefühl", wenn alles eigentlich gut läuft, das trifft es echt auf den Punkt. @peter42, dein Satz "Ruhe = Gefahr" hat mich grad echt wachgerüttelt. Ich kenn das von mir nur zu gut, diese ständige Anspannung, auch wenn grad nichts passiert. Mein Bruder ist ja grad komplett draußen, seit dem Einbruch bei mir, und die Stille ist irgendwie... unheimlich. Man erwartet ja fast, dass gleich wieder irgendein Anruf kommt oder ein Problem auftaucht. Dieses Gefühl, dass die Ruhe nur die Ruhe vor dem Sturm ist, das ist so zermürbend. @minh_silentrecovery, das mit dem kurzen Sitzen, das werd ich mal probieren. Man muss sich das echt erkämpfen, diese Entspannung.
peter42 ·
Dieses "komische Gefühl", wenn eigentlich alles gut läuft und man trotzdem wartet, dass was passiert... ja, das kenn ich leider auch gut. @peter42, ich find deinen Satz "Als ob die Stille eigentlich nur die Ruhe vor dem Sturm ist" echt treffend. Das ist genau dieses unterschwellige Piepen im Hinterkopf, auch wenn grade nix ist. Als ob das Gehirn nicht checkt, dass es mal abschalten darf. @jonasfreund, deine Sätze sind auch sehr nah dran, auch wenn sie grad kurz sind. Ich frag mich echt, wie lange das dauert, bis man das wieder loswird oder ob es wirklich nur leiser wird. Manchmal hab ich das Gefühl, das wird nie wieder ganz weg sein.
jonasfreund ·
@peter42 genau das "komische Gefuehl" kenn ich auch. Seit... kenn ich leider zu gut.
peter42 ·
Dieses "komische Gefühl", wenn alles gut läuft und man trotzdem wartet, dass was passiert... ja, das kenn ich leider auch gut. @ralf_bruder, ich find deinen Satz "Als ob die Stille eigentlich nur die Ruhe vor dem Sturm ist" echt treffend. Das ist genau dieses unterschwellige Piepen im Hinterkopf, auch wenn grade nix ist. Als ob das Gehirn nicht checkt, dass es mal abschalten darf. @minh_silentrecovery, deine Sätze sind auch sehr nah dran, auch wenn sie grad kurz sind. Ich frag mich echt, wie lange das dauert, bis man das wieder loswird oder ob es wirklich nur leiser wird. Manchmal hab ich das Gefühl, das wird nie wieder ganz weg sein.
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
ralf_bruder ·
@minh_silentrecovery, dein Satz mit "Ruhe = Gefahr" hat mich grad echt wachgerüttelt. Ich kenn das von mir nur zu gut, diese ständige Anspannung, auch wenn grad nichts passiert. Mein Bruder ist ja grad komplett draußen, seid dem Einbruch bei mir, und die Stille ist irgendwie... unheimlich. Man erwartet ja fast, dass gleich wieder irgendein Anruf kommt oder ein Problem auftaucht. Dieses Gefühl, dass die Ruhe nur die Ruhe vor dem Sturm ist, das ist so zermürbend. @minh_silentrecovery, das mit dem kurzen Sitzen, das werd ich mal probieren. Man muss sich das echt erkämpfen, diese Entspannung. Aber ob das wirklich hilft, das weiß ich auch noch nciht.
minh_silentrecovery ·
Dieses "komische Gefühl", wenn Papa torcken ist und sich Mühe gibt, aber man trotzdem wartet, dass was Schlimmes passiert... @peter42, das trifft es echt auf den Punkt. Dieses Gefühl, dass die Stille eigentlich nur die Ruhe vor dem Sturm ist. Ich kenn das auch, auch wenn es bei mir um andere Sachen geht.
Als ich mit dem Cannabis aufhören wollte, hab ich das auch total gespürt. Mein Kopf hat einfach nicht kapiert, dass es mal okay ist, einfach nur dazusitzen. Jeder ruhige Moment fühlte sich verdächtig an, irgendwie falsch. Als ob ich was übersehe, was gleich eskaliert. Ich hab mir manchmal eingebildet, Geräusche zu hören, die nicht da waren.
Ich frag mich echt, ob das jemals ganz weggeht oder ob man lernt. und damit zu leben. und es einfach leiser wird. Diese Pausen, die @minh_silentrecovery erwähnt hat, sind glaub ich echt wichtig, auch wenn sie sich erstmal komisch anfühlen. Muss man sich glaub ich echt erkämpfen.
peter42 ·
Dieses "komische Gefühl", wenn alles gut läuft, aber man trotzdem wartet, das was Schlimmes passiert – ja, das kenne ich. @mitglied_eff6c3, deine Worte haben mich echt getroffen, genau das mit dem "Warten auf was Schlimmes". Mein Papa ist jetzt auch schon eine Weile trocken, und es ist toll, aber ich bin totzdem immer auf der Hut. Dieses unterschwellige Piepen im Hinterkopf, auch wenn grad nichts ist. Als ob das Gehirn nicht checkt, dass es mal abschalten darf. Ich frag mich echt, ob das jemals wieder ganz weggeht oder ob es einfach leiser wird.
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