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Öffentlich lesbarer Thread
Wenn das Herz zu schwer wird – was tun, wenn die Schuld nicht mehr geht?
Von kaffeepause25.04.2026💬 3❤️ 7
Ich sitz hier am Samstagabend, die Kueche ist leer und das Telefon liegt noch immer auf lautlos. Mein Sohn hat wieder einen Crash gehabt, die Substitution haelt, aber er hat sich schon wieder zurückgezogen und sagt, er sei „zu muede fuer alles“. Ich fuehl mich, als ob ich jeden Tag neu versuche, das zerbrechliche Gleichgewicht zu halten, und dann kommt dieser Moment, wo ich mich frage, ob ich ihn je wirklich aus dem Sog holen kann. Ehrlich gesagt, die Schuld frisst mich von innen – sag ich mal, weil ich nicht immer da bin, wenn er mich braucht. Wie geht ihr mit diesem laehmenden Gefühl um, ein Tag nach dem anderen zu ueberleben? 🙏
3 Antworten
frank4226.04.2026
Dieses Gefühl, dass die Schuld von innen frisst... das kenne ich nur zu gut. Als ich selbst in meiner Abhängigkeit war, habe ich meine Familie sehr verletzt und ich erinnere mich noch gut an die Zeiten, als ich mich total isoliert und zuruckgezogen habe. 🙏
birgit5426.04.2026
Ach Gott, @kaffeepause, das Gefuhl kenne ich so gut
kaffeepause26.04.2026
Die leere Kueche und das stumme Telefon, das kenn ich so gut. Bei mir ist es oft nachmittags, wenn ich vom Einkaufen komm und das Haus so still ist. Man wartet, man hoert auf jeden Ton, und gleichzeitig weiss man gar nicht, ob man anrufen soll oder besser nicht. Mein Sohn zieht sich auch immer wieder zurueck, sagt, er brauch Zeit, und ich sitz hier und frag mich, ob ich irgendwas falsch gemacht hab. Die Schuld ist echt ein teurer Begleiter, sag ich mal. Ein Tag nach dem anderen, mehr geht manchmal nicht.
Wenn das Herz zu schwer wird – was tun, wenn die Schuld nicht mehr geht?
Von kaffeepause · · 3 Antworten · 7 Reaktionen
Ich sitz hier am Samstagabend, die Kueche ist leer und das Telefon liegt noch immer auf lautlos. Mein Sohn hat wieder einen Crash gehabt, die Substitution haelt, aber er hat sich schon wieder zurückgezogen und sagt, er sei „zu muede fuer alles“. Ich fuehl mich, als ob ich jeden Tag neu versuche, das zerbrechliche Gleichgewicht zu halten, und dann kommt dieser Moment, wo ich mich frage, ob ich ihn je wirklich aus dem Sog holen kann. Ehrlich gesagt, die Schuld frisst mich von innen – sag ich mal, weil ich nicht immer da bin, wenn er mich braucht. Wie geht ihr mit diesem laehmenden Gefühl um, ein Tag nach dem anderen zu ueberleben? 🙏
3 Antworten
frank42 ·
Dieses Gefühl, dass die Schuld von innen frisst... das kenne ich nur zu gut. Als ich selbst in meiner Abhängigkeit war, habe ich meine Familie sehr verletzt und ich erinnere mich noch gut an die Zeiten, als ich mich total isoliert und zuruckgezogen habe. 🙏
birgit54 ·
Ach Gott, @kaffeepause, das Gefuhl kenne ich so gut
kaffeepause ·
Die leere Kueche und das stumme Telefon, das kenn ich so gut. Bei mir ist es oft nachmittags, wenn ich vom Einkaufen komm und das Haus so still ist. Man wartet, man hoert auf jeden Ton, und gleichzeitig weiss man gar nicht, ob man anrufen soll oder besser nicht. Mein Sohn zieht sich auch immer wieder zurueck, sagt, er brauch Zeit, und ich sitz hier und frag mich, ob ich irgendwas falsch gemacht hab. Die Schuld ist echt ein teurer Begleiter, sag ich mal. Ein Tag nach dem anderen, mehr geht manchmal nicht.