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Endlich ein Moment ohne ständiges Grübeln – kleines Erfolgserlebnis
Von fuenfuhrmorgensvor 1 Std.💬 0❤️ 0
Ich wollte hier mal was Positives teilen, weil ich das Gefühl hab, dass ich sonst immer nur die negativen Seiten poste. Vor ein paar Tagen hab ich mich mit meinem Freund, dem ich seit der Grundschule kenne, zusammengesetzt – ja, genau den mit dem Koks-Problem, den ich immer wieder beim Dealer erwischt habe. Wir haben uns nicht in nem Club getroffen, sondern einfach im Park von Altona, auf einer kleinen Bank, bei leichtem Regen. Ich hab vorher überlegt, ob ich das überhaupt machen soll, weil ich Angst hatte, dass er sofort wieder das Handy rausholt und nach einem Dealer fragt. Aber ich hab mir klar gemacht, dass ich zumindest versuchen will, ein normales Gespräch zu führen, ohne das Thema Sucht gleich am Anfang zu pushen.
Wir haben über alte Schulzeit-Geschichten geredet, über das erste Graffiti, dass wir zusammen gemalt haben, und ich hab ihn gefragt, ob er noch mal was von dem alten Skateboard-Club machen will. Und irgendwie hat das funktioniert – wir haben echt gelacht und er meinte, er würde gern mal wieder drüber nachdenken, ob er das alte Board wieder rausholen will. Das war für mich ein kleiner Sieg: Ich hab nicht sofort das Thema Sucht angerissen, sondern einfach ein Stück Normalität reingebracht. Und er hat reagiert, ohne sofort abzublocken.
Jetzt fühl ich mich ein bisschen leichter, weil ich merk, dass es nicht immer nur um Konfrontation geht, sondern auch um kleine Anknüpfungspunkte im Alltag. Vielleicht habe ich da noch viel zu lernen, aber das war für mich ein kleiner Schritt nach vorn. Wer von euch hat ähnliche Momente erlebt, wo ein normaler Smalltalk mehr bewirkt hat als ein direktes Ansprechen? 😊
Endlich ein Moment ohne ständiges Grübeln – kleines Erfolgserlebnis
Von fuenfuhrmorgens · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich wollte hier mal was Positives teilen, weil ich das Gefühl hab, dass ich sonst immer nur die negativen Seiten poste. Vor ein paar Tagen hab ich mich mit meinem Freund, dem ich seit der Grundschule kenne, zusammengesetzt – ja, genau den mit dem Koks-Problem, den ich immer wieder beim Dealer erwischt habe. Wir haben uns nicht in nem Club getroffen, sondern einfach im Park von Altona, auf einer kleinen Bank, bei leichtem Regen. Ich hab vorher überlegt, ob ich das überhaupt machen soll, weil ich Angst hatte, dass er sofort wieder das Handy rausholt und nach einem Dealer fragt. Aber ich hab mir klar gemacht, dass ich zumindest versuchen will, ein normales Gespräch zu führen, ohne das Thema Sucht gleich am Anfang zu pushen.
Wir haben über alte Schulzeit-Geschichten geredet, über das erste Graffiti, dass wir zusammen gemalt haben, und ich hab ihn gefragt, ob er noch mal was von dem alten Skateboard-Club machen will. Und irgendwie hat das funktioniert – wir haben echt gelacht und er meinte, er würde gern mal wieder drüber nachdenken, ob er das alte Board wieder rausholen will. Das war für mich ein kleiner Sieg: Ich hab nicht sofort das Thema Sucht angerissen, sondern einfach ein Stück Normalität reingebracht. Und er hat reagiert, ohne sofort abzublocken.
Jetzt fühl ich mich ein bisschen leichter, weil ich merk, dass es nicht immer nur um Konfrontation geht, sondern auch um kleine Anknüpfungspunkte im Alltag. Vielleicht habe ich da noch viel zu lernen, aber das war für mich ein kleiner Schritt nach vorn. Wer von euch hat ähnliche Momente erlebt, wo ein normaler Smalltalk mehr bewirkt hat als ein direktes Ansprechen? 😊