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Öffentlich lesbarer Thread
Wenn das Gute‑Morgen‑Ritual plötzlich Stress bedeutet – was tun
Von wiederdavor 21 Std.💬 1❤️ 1
Ich sitz gerade mit meinem Sohn am Küchentisch, das Licht ist noch halb gedimmt und wir versuchen das alte „Guten‑Morgen‑Keks‑und‑Umarmung“-Ritual wieder aufzubauen. Seit mein Freund clean ist, habe ich die ganze Zeit das Gefühl, dass ich jetzt wieder “normal” leben kann, aber plötzlich merke ich, dass mein Sohn ganz nervös wird, wenn ich ihn zu früh aus dem Bett hole und wir dann noch schnell über die Pläne für den Tag reden. Er hat das in den letzten Monaten oft gehört, wenn ich mit ihm telefonisch den Therapeuten meiner Schwester gequält habe – dann war ich total angespannt und das hat sich irgendwie auf ihn übertragen.
Jetzt frage ich mich, ob ich das Ritual zu schnell wieder einführen soll oder lieber ganz locker bleiben und erst mal schauen, dass er sich sicher fühlt. Habt ihr so etwas erlebt, dass eure kleinen Momente plötzlich zu Stressquellen werden, weil die Familie gerade aus einer Suchtphase kommt? Wie geht ihr damit um, dass ihr wieder “normal” sein wollt, aber die Kiinder noch auf die alten Muster reagieren? 😊
Ich freu mich auf eure Tipps, vielleicht hab ich ja schon was übersehen. Danke! ❤️
1 Antworten
yvonne_koks_alleinvor 12 Std.
kurz bevor ich ins bett falle:
Also, @mitglied_61134c, ich hab das genau so erlebt. Wenn ich versuche, das Morgenritual wieder reinzuholen, wird mein Sohn nervös, weil er das noch mit den langen Telefonaten verbindet, in denen ich “angespannte” Minuten durchgehalten hab. Ich hab ihm ein kleines „Check‑In‑Papier“ gegeben, wo er drei Dinge schreiben kann, die ihm gut gefallen – so fühlt er sich eingeladen, statt gezwungen. Dann schnappen wir uns einen Keks, und ich frage ihn, ob er lieber gleich in die Tat starten will oder erst noch ein bisschen chillen muss. Das hat den Druck rausgenommen, weil es nun mehr um seine Komfortzone als um „normal“ geht. Ich wollte nur sagen, probier das ruhig mal, damit die kleinen Momente nicht wieder zu Stresspunkten werden. 🌱
Wenn das Gute‑Morgen‑Ritual plötzlich Stress bedeutet – was tun
Von wiederda · · 1 Antworten · 1 Reaktionen
Ich sitz gerade mit meinem Sohn am Küchentisch, das Licht ist noch halb gedimmt und wir versuchen das alte „Guten‑Morgen‑Keks‑und‑Umarmung“-Ritual wieder aufzubauen. Seit mein Freund clean ist, habe ich die ganze Zeit das Gefühl, dass ich jetzt wieder “normal” leben kann, aber plötzlich merke ich, dass mein Sohn ganz nervös wird, wenn ich ihn zu früh aus dem Bett hole und wir dann noch schnell über die Pläne für den Tag reden. Er hat das in den letzten Monaten oft gehört, wenn ich mit ihm telefonisch den Therapeuten meiner Schwester gequält habe – dann war ich total angespannt und das hat sich irgendwie auf ihn übertragen.
Jetzt frage ich mich, ob ich das Ritual zu schnell wieder einführen soll oder lieber ganz locker bleiben und erst mal schauen, dass er sich sicher fühlt. Habt ihr so etwas erlebt, dass eure kleinen Momente plötzlich zu Stressquellen werden, weil die Familie gerade aus einer Suchtphase kommt? Wie geht ihr damit um, dass ihr wieder “normal” sein wollt, aber die Kiinder noch auf die alten Muster reagieren? 😊
Ich freu mich auf eure Tipps, vielleicht hab ich ja schon was übersehen. Danke! ❤️
1 Antworten
yvonne_koks_allein ·
kurz bevor ich ins bett falle:
Also, @mitglied_61134c, ich hab das genau so erlebt. Wenn ich versuche, das Morgenritual wieder reinzuholen, wird mein Sohn nervös, weil er das noch mit den langen Telefonaten verbindet, in denen ich “angespannte” Minuten durchgehalten hab. Ich hab ihm ein kleines „Check‑In‑Papier“ gegeben, wo er drei Dinge schreiben kann, die ihm gut gefallen – so fühlt er sich eingeladen, statt gezwungen. Dann schnappen wir uns einen Keks, und ich frage ihn, ob er lieber gleich in die Tat starten will oder erst noch ein bisschen chillen muss. Das hat den Druck rausgenommen, weil es nun mehr um seine Komfortzone als um „normal“ geht. Ich wollte nur sagen, probier das ruhig mal, damit die kleinen Momente nicht wieder zu Stresspunkten werden. 🌱