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Öffentlich lesbarer Thread

Wie geht ihr mit den „kleinen“ Triggersituationen im Alltag um, wenn die Kids plötzlich?

Mittag, Dienstag, und ich sitz gerade mit den Kindern am Küchentisch, die wollen unbedingt Limonade aus dem Kühlschrank – aber das ist ja eigentlich das gleiche Glas, das früher immer für das Bier meines Mannes drauf stand, bevor er trocken geworden ist. Ich hab das jetzt ein bisschen umgestellt, hab jetzt ein extra buntes Fläschchen für die Kids, aber tbh ist das nicht immer so easy. Letztes Mal hat mein Sohn einfach das Glas genommen und gefragt, ob das „Mutter‑Bier“ noch da sei. Ich hab gelacht, aber innerlich war ich sofort wieder im alten Trott, die Angst, dass das alte Muster zurückkommt. Wie ich letztens erzählt habe, hat mein Mann jetzt seit drei Jahren trocken und das ist echt krass für uns, aber die kleinen Erinnerungen kommen immer wieder. Ich hab versucht, die Kinder in den Alltag mit einzubeziehen, damit sie verstehen, warum wir jetzt so streng mit Alkohol umgehen. Wir machen zusammen das „Wasser‑Limo‑Ritual“, wo jeder sein Lieblings‑Fruchtwasser mischt und wir einen kleinen „Cheers“ mit dem Glas machen – das hilft mir, den Fokus weg von Alkohol zu lenken und gibt den Kids das Gefühl, dass sie trotzdem was Besonderes haben. Aber manchmal, wenn ich nach der Arbeit total erschöpft bin, fühle ich mich einfach ausgelaugt und... dann greife ich zu dem kurzen Moment, wo ich mit den Kids einfach rumtobe und wir uns über die verrückte Idee unterhalten, dass das Glas ein Zaubertrank ist. Das lässt mich kurz durchatmen. Habt ihr vielleicht kleine Tricks oder Rituale, die euch helfen, wenn die Kids plötzlich nach etwas fragen, das euch an die... sorry, bin grad voll im kopfchaos.
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