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Mein Sohn hat wieder angefangen zu kiffen – wie halte ich meine Nerven

Ich sitz hier am Samstagmittag, die Sonne blitzt durchs Fenster und ich hör das leise Summen vom Kuhlschrank, während ich versuche zu begreifen, warum mein 25‑jähriger Sohn wieder so viel Gras raucht. Vor ein paar Tagen hab ich im Forum erzählt, dass er schon seit Monaten kaum noch das Handy aus der Hand legt, und ich dachte, vielleicht hilft es ihm, wenn er mehr Struktur kriegt. Stattdessen kam er letzte Nacht mit ’nem dicken Joint zurück, zog ein paar Züge und meinte nur: „Alles chillig, Mama.“ Und ich stand da, die Hande zitternd, weil ich wieder das alte Gefühl von Ohnmacht spur, das ich seit dem Tod meines Mannes kenne. Er hat den Job verloren, weil er zu oft zu spät kam, und seitdem dreht er sich immer mehr im Kreis. Ich will ihm nicht das Leben wegneh’n, aber ich will auch nicht, dass er sich komplett im Rausch verliert, weil das uns beide wieder in den Abgrund reißen könnte. Ich habe das Gefuhl, dass ich immer wieder dieselben Worte wiederhole: „Du musst das ändern“, „Du machst das nur fur dich“, aber er hört nciht zu. Wie geht ihr mit so einem Moment um, wenn ihr das Gefuhl habt, ihr konnt nix mehr tun? Soll ich ihm klare Grenzen setzen, oder lieber versuchen, mehr Zeit mit ihm zu verbringen, ohne das ganze „Er‑ist‑ein‑Kiffer“-Label? Ich weiß, ich bin nicht die Einzige, die sich fragt, ob man irgendwann einfach loslassen muss. Ich wurde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen teilen könntet – vielleicht finde ich ja einen kleinen Funken Hoffnung, der mir zeigt, dass es noch einen Weg gibt, ohne dass ich komplett zusammenbreche. 😔
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