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Öffentlich lesbarer Thread

Und was, wenn die Krise vorbei ist

Hab neulich was gelesen, dass die erste Phase nach dem "Trockenwerden" oft die schwierigste ist, weil dann erstmal diese riesige Leere da ist. Stimmt schon irgendwie. Mein Vater ist jetzt ja seit knapp zwei Monaten clean, und es ist... ruhiger. Aber nicht unbedingt besser. Eher so, als hätte man jahrelang in einem Raum mit permanenten Sirenen gelebt und jetzt sind die plötzlich weg. Und die Stille ist fast lauter. Ich frag mich halt, was passiert, wenn diese Phase auch vorbei ist. Wenn sich alle irgendwie dran gewöhnt haben, dass er nicht mehr trinkt. Was kommt dann? Kommt dann meine eigene Vergangenheit wieder hoch, die ich so lange weggeschoben hab, weil ich immer funktionieren musste? Habt ihr das auch erlebt, dass danach die eigene Baustelle erstmal richtig sichtbar wird? Irgendwie hab ich Angst davor, aber auch... ja, bisschen Hoffnung? Keine Ahnung.
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