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Öffentlich lesbarer Thread

Wie halte ich den Spieletag meines Bruders im Zaum, ohne ihn komplett zu verbannen

Also, ich hab mir heute nach der Arbeit nochmal das Ganze überlegt, weil mein Bruder wieder total im „Brettspiel‑Marathon“ steckt. Er hat jetzt seid ein paar Wochen das neue Online‑Casino-Game runtergeladen und spielt täglich mehrere Stunden, meistens abends, wenn ich eigentlich mit meiner Familie den Tisch decken will. Letztens stand er mit nem fetten Kontostand an der Küchentheke, hat erst mal die Chips aus dem Schrank geklaut und dann die Kassette vom Kino‑VHS‑Recorder geklaut – also irgendwas, um an Geld zu kommen. Ich hab ihn drauf angesprochen, aber jedes Mal endet das Gespräch in einem „Du verstehst das nicht, du bist nur die, die mir den Geldbeutel wegschnappt“ und dann steckt er sich gleich wieder in die virtuelle Welt. Ich weiß ja aus meinem Job, dass klare Grenzen wichtig sind, aber bei uns zu Hause fühlt sich das dann sofort wie ein Machtkampf an. Ich will nicht, dass er komplett isoliert wird, weil ich glaube, dass das nur das Verlangen noch stärker macht. zum anderen kann ich das ständige Aufräumen der leeren Geldbörsen und das ständige „Ich muss noch ein bisschen“ nicht mehr ertragen. Hab jemand eine Idee, wie man so einen Spieletag so strukturiert, dass man das Ganze nicht komplett verbietet, aber zumindest Grenzen setzt? Vielleicht ein fester „Spiel‑Abend“ mit begrenzter Zeit, oder so was mit einem Familien‑Budget, das er nicht überschreiten darf? Ich fühl mich gerade echt überfordert und könnte jede kleine Anregung gebrauchen. 🙏 Ach, und noch was: Gibt's hier jemanden, der das schon mal mit einem erwaachsenen Bruder erlebt hat? Wie seid ihr damit umgegangen, ohne dass es ständig eskaliert? Danke! ❤️
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