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Öffentlich lesbarer Thread

Warum fragt Max immer wieder: „Warum ist Papa nicht da?“

Also, ich sitz gerade am Küchentisch, das Licht ist noch halb gedimmt und Max (8) hat wieder dieses Wort rausgehauen, das mir jedes Mal das Herz schwer macht: „Mama, warum ist Papa wieder nicht da?“ Meine kleine Lena (5) legt den Kopf schief und sagt leise: „Ist er wieder müde?“ Ich merke, wie die Angst in mir aufsteigt, und gleichzeitig das ganze Jahr an Co‑Abhängigkeit plötzlich wieder hochschießt. Ich bin seit ein paar Wochen in der Angehörigen‑Gruppe und habe dort gelernt, dass ich nicht jede Schuld auf mich schieben darf, aber wenn die Kids fragen, fühlt es sich an, als würd ich jedes Mal versagen. Gestern hab ich versucht, Max zu erklären, dass Papa gerade in einer Therapie ist, aber ich sehe, wie er das Wort „Therapie“ immer wieder vergisst und stattdessen „Mann ist nciht zu Haus“ murmelt. Ich hab dann versucht, ihm zu sagen, dass Papa lieb zu ihm ist, auch wenn er nicht immer kommt, und dass das nichts mit uns zu tun hat. Ich fühl mich dabei total zerrissen – ich will stark für die Kids sein, udn gleichzeitig nicht die ganze Last tragen. Habt ihr Tipps, wie man das Gespräch mit den Kleinen einfacher machen kann, ohne dass man selbst noch tiefer in die Schuldspirale rutscht? Ich freu mich über eure Erfahrungen – gerade jetzt, wo ich mich echt überfordert fühle. ❤️
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