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Öffentlich lesbarer Thread

Wenn das Antidepressivum plötzlich die Stimme im Kopf dämpft – ist das normal

Ich sitz gerade in der Lehrerkonferenz, seh mir die PowerPoint an und merke, wie das flache Summen im Hinterkopf immer leiser wird. Seit ein paar Tagen nehme ich ein neues SSRI, das mir die Kollegin empfohlen hat, weil die Depression nach dem Entzug immer wieder anklopft. Eigentlich wollte ich ja nur ein bisschen mehr Stabilität, damit ich im Unterricht nicht ständig am Rand des Ausbrechens stehe. Aber jetzt habe ich das Gefühl, das meine innere Stimme – das kleine „Ich‑weiß‑was‑ich‑bin“-Flüstern – fast ganz verstummt. Ist das nur ein Nebeneffekt oder könnte ich mich dabei irgendwie selbst vernebeln? Habt ihr das schon erlebt, dass die eigenen Gdeanken plötzlich wie gedämpft klingen, wenn ihr ein Antidepressivum nehmt? Ich will ja nicht, dass das meine Arbeit mit den Schülern oder mein Schreiben wieder erstickt. Danke für eure Eindrücke. 🙏
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