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Öffentlich lesbarer Thread
Wenn die Arbeit zum Fluchtweg wird – bin ich jetzt auch süchtig
Von blumevor 22 Std.💬 0❤️ 0
Ich sitz gerade mit nem halb leeren Kaffeebecher am Schreibtisch, die Sonne scheint durch das Fenster und ich denke drüber nach, ob ich mich gerade noch im Job oder schon im Dauer‑Marathon befinde. Als Sozialarbeiterin in Mainz muss ich ja eigentlich immer dran denken, dass ich für andere da bin, aber seitdem mein Bruder (der mit seiner Spielsucht und dem Cannabis‑Konsum die Familie finanziell fast in die Knie gezwungen hat) immer wieder in Krisen gerät, habe ich das Gefühl, dass ich mich immer mehr in die Arbeit flüchte.
Letztes Wochenende war ich mit den Kolleg*innen im Biergarten, und ich hab mich trotzdem noch mit ein paar E‑Mails rumgeschlagen, weil ich dachte, ich muss ja alles im Griff haben. Und dann kam das Gefühl, dass ich sogar im Urlaub noch an den nächsten Bericht denken musste – das ist echt krass, srsly. Ich habe versucht, klare Grenzen zu setzen, zum Beispiel das Handy nach 18 Uhr aus dem Schlafzimmer zu verbannen, aber mein Kopf lässt mich nicht los. Ich fühle mich manchmal total erschöpft, aber gleichzeitig habe ich das Bedürfnis, immer noch „Produktiv“ zu sein, weil ich sonst das Gefühl habe, meine Familie im Stich zu lassen.
Habt ihr das auch schon erlebt, wenn man aus einer familiären Belastung heraus in den Job flüchtet und... musste das grad einfach mal rauslassen.
Wenn die Arbeit zum Fluchtweg wird – bin ich jetzt auch süchtig
Von blume · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich sitz gerade mit nem halb leeren Kaffeebecher am Schreibtisch, die Sonne scheint durch das Fenster und ich denke drüber nach, ob ich mich gerade noch im Job oder schon im Dauer‑Marathon befinde. Als Sozialarbeiterin in Mainz muss ich ja eigentlich immer dran denken, dass ich für andere da bin, aber seitdem mein Bruder (der mit seiner Spielsucht und dem Cannabis‑Konsum die Familie finanziell fast in die Knie gezwungen hat) immer wieder in Krisen gerät, habe ich das Gefühl, dass ich mich immer mehr in die Arbeit flüchte.
Letztes Wochenende war ich mit den Kolleg*innen im Biergarten, und ich hab mich trotzdem noch mit ein paar E‑Mails rumgeschlagen, weil ich dachte, ich muss ja alles im Griff haben. Und dann kam das Gefühl, dass ich sogar im Urlaub noch an den nächsten Bericht denken musste – das ist echt krass, srsly. Ich habe versucht, klare Grenzen zu setzen, zum Beispiel das Handy nach 18 Uhr aus dem Schlafzimmer zu verbannen, aber mein Kopf lässt mich nicht los. Ich fühle mich manchmal total erschöpft, aber gleichzeitig habe ich das Bedürfnis, immer noch „Produktiv“ zu sein, weil ich sonst das Gefühl habe, meine Familie im Stich zu lassen.
Habt ihr das auch schon erlebt, wenn man aus einer familiären Belastung heraus in den Job flüchtet und... musste das grad einfach mal rauslassen.