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Öffentlich lesbarer Thread
Wenn das Rivotril plötzlich stärker wirkt als der letzte Drop…
Von marcus_substivor 2 Std.💬 0❤️ 0
Morgen, ich sitz wieder an meinem kleinen Tisch im Kotti‑Bad, das Licht flackert, ich hör das leise Surren der Abluft und merke, dass ich seit 27 Tagen keinen Heroin mehr angesetzt hab. Polamidon läuft, die Dosis ist stabil, aber seit ein paar Tagen hat das Rivotril, das ich eigentlich nur abends zum Einschlafen nehme, irgendwie 'ne neue Seite gezeigt.
Früher war das Ding für mich nur ein bisschen Beruhigung, damit ich nach einem harten Tag nicht gleich wieder zum Crack greife. Jetzt, seit ich länger sauber bin, merk ich, dass die Wirkung plötzlich viel intensiver ist – ich fühl mich plötzlich total benommen, meine Hände zittern sogar, wenn ich nur den Griff an der Türe halte. Noch merkwürdiger: Die ersten Stunden nach der Einnahme sind zwar gut, aber dann setzt so ein schleichendes Unbehagen ein, das mich fast dazu bringt, wieder zu tun, was ich gerade vermeide.
Hab ich was falsch gemacht mit dem Timing? Oder liegt das einfach an meinem Körper, der nach fast einem halben Jahr ohne Opioide jetzt sensibler auf Benzos reagiert? Und wie geht ihr mit so ’nem plötzlich stärker werdenden Spot um, ohne wieder zu wüten nach dem nächsten Kick? Ich hab das Kribbeln schon ein paar Mal mit euch besprochen, aber das hier fühlt sich irgendwie anders an.
Vielleicht hilft ja jemand, der das schon durchgemacht hat, ein paar Tipps zum Reduzieren der Dosis, oder ob es besser ist, das Ding ganz abzusetzen, bevor die Unruhe wieder zurückkommt. Ich bin echt am Grübeln, weil ich nicht wieder in die alte Spirale geraten will – aber das Gefühl, dass das Benzos mich jetzt mehr festhält, macht mir Sorgen. 🙏
Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Wie habt ihr das gemanagt? Danke.
Wenn das Rivotril plötzlich stärker wirkt als der letzte Drop…
Von marcus_substi · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Morgen, ich sitz wieder an meinem kleinen Tisch im Kotti‑Bad, das Licht flackert, ich hör das leise Surren der Abluft und merke, dass ich seit 27 Tagen keinen Heroin mehr angesetzt hab. Polamidon läuft, die Dosis ist stabil, aber seit ein paar Tagen hat das Rivotril, das ich eigentlich nur abends zum Einschlafen nehme, irgendwie 'ne neue Seite gezeigt.
Früher war das Ding für mich nur ein bisschen Beruhigung, damit ich nach einem harten Tag nicht gleich wieder zum Crack greife. Jetzt, seit ich länger sauber bin, merk ich, dass die Wirkung plötzlich viel intensiver ist – ich fühl mich plötzlich total benommen, meine Hände zittern sogar, wenn ich nur den Griff an der Türe halte. Noch merkwürdiger: Die ersten Stunden nach der Einnahme sind zwar gut, aber dann setzt so ein schleichendes Unbehagen ein, das mich fast dazu bringt, wieder zu tun, was ich gerade vermeide.
Hab ich was falsch gemacht mit dem Timing? Oder liegt das einfach an meinem Körper, der nach fast einem halben Jahr ohne Opioide jetzt sensibler auf Benzos reagiert? Und wie geht ihr mit so ’nem plötzlich stärker werdenden Spot um, ohne wieder zu wüten nach dem nächsten Kick? Ich hab das Kribbeln schon ein paar Mal mit euch besprochen, aber das hier fühlt sich irgendwie anders an.
Vielleicht hilft ja jemand, der das schon durchgemacht hat, ein paar Tipps zum Reduzieren der Dosis, oder ob es besser ist, das Ding ganz abzusetzen, bevor die Unruhe wieder zurückkommt. Ich bin echt am Grübeln, weil ich nicht wieder in die alte Spirale geraten will – aber das Gefühl, dass das Benzos mich jetzt mehr festhält, macht mir Sorgen. 🙏
Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Wie habt ihr das gemanagt? Danke.