Öffentlich lesbarer Thread
Wenn das "Wir" im Bett plötzlich nur noch Koks‑Geruch trägt…
Moin ihr Lieben, ich sitz hier gerade mit meinem Kaffee und denk drüber nach, warum unser Sex‑Leben nach all den Jahren im Club‑Dschungel plötzlich so komisch geworden ist. Mein Freund und ich waren immer ein ziemlich lockeres Team – ich war die Barkeeperin, er der Chefkoch in einem hippen Restaurant, und nach Feierabend war das „Upgrade“ fast immer Koks. Wir haben uns das irgendwie als kleinen Boost verkauft, damit wir nach langen Schichten noch „nach oben“ kommen.
Jetzt, 5 Monate clean, ist das Ganze irgendwie… anders. Ich merk, dass ich beim Sex plötzlich viel länger brauche. und um in die „Zone“ zu kommen,. und das macht mich unsicher. Er fragt, ob ich “nicht mehr so heiß” bin, und ich spür den alten Druck, ihm zu zeigen, dass ich noch die gleiche Power habe – nur ohne das weiße Pulver. Ich will nicht, dass er denkt, ich würde ihn im Stich lassen, weil ich nicht mehr „funktioniere“ wie früher.
Aber gleichzeitig fühle ich mich auch irgendwie befreit, weil ich nicht mehr das ständige Auf und Ab von der Droge erlebe. Trotzdem bleibt das nagende Gefühl, dass wir beide uns an die alte Routine gewöhnt haben und jetzt keiner weiß, wie man das Feuer neu anzündet, ohne dass ein Koks‑Rauch in der Luft liegt.
Habt ihr das schon mal erlebt, wenn die Intimität nach dem Cut plötzlich so fremd wirkt? Wie schafft ihr es, das Vertrauen und das Verlangen neu zu entdecken, wenn die alte „Funktionsdroge“ weg ist? Ich bin gespannt auf eure Gedanken und vielleicht ein paar Tipps, wie man das Gleichgewicht wiederfindet. ❤️
